Kugellager Extrem reibungsarmes Sonderkugellager für Gas- und Windmessgeräte
GRW bietet für Anemometer ein Sonderkugellager mit einem speziellen Käfig, das die hohen Anforderungen an die Lagerungstechnik hinsichtlich Anlauf- und dynamisches Reibmoment sowie der zeitlichen Stabilität erfüllt.
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GRW bietet für Anemometer ein Sonderkugellager mit einem neuen speziellen Käfig, das die hohen Anforderungen an die Lagerungstechnik für Anemometer in Bezug auf das Anlauf- und dynamische Reibmoment sowie der zeitlichen Stabilität des geringen Reibmomentes voll erfüllt. Der neue Kugellagerkäfig wird nach einem patentierten Verfahren hergestellt, das GRW eigens für diese Applikation entwickelt hat. Nach ersten Kundenbemusterungen hat die GRW die Serienfreigaben für die Durchfluss-Messtechnik bereits erhalten.
Anemometer stellen extreme Anforderungen an die Lagerungstechnik. Um bereits kleinste Durchflussmengen oder schwachen Wind messbar zu machen, muss das Lager mit einer geringen Anlaufreibung speziell bei minimalem Medienstrom in Rotation versetzt werden. Das konstant niedrige dynamische Reibmoment ist darauf zurückzuführen, dass während des Mess- oder Zählbetriebs keine Mikrobewegungen des Käfigs entstehen. Diese Mikrobewegungen würden während der Messung zu zufälligen Messwertspitzen führen, die das Messergebnis verfälschen und somit eine exakte Ermittlung der Durchflussmenge nicht zulassen würden. Außerdem muss das Kugellager nach Abschalten des Medienstroms oder Abflauen des Windes eine reproduzierbare Auslauf-Dynamik zeigen.
Kugellager mit hervorragenden Reibungseigenschaften
Das Sonderkugellager von GRW Gebrüder Reinfurt erfüllt die extremen Anforderungen für Anemometer sowohl in Bezug auf das reproduzierbare Anlaufmoment als auch auf das minimale dynamische Reibmoment und dessen Langzeitstabilität. Die GRW, Spezialist für Hochpräzisionskugellager, hat ein neues Herstellverfahren für reibungsoptimierte Käfige entwickelt, bei dem ein Hybridmaterial als Kombination aus rostfreiem Stahl und modifiziertem Polymer verwendet wird. Das Substrat aus ferritischem Bandstahl verleiht dem Käfig die notwendige Festigkeit und gewährleistet die Tiefziehfähigkeit für den Herstellprozess. Der Kunststoff, ein reib- und verschleißmodifiziertes Fluorpolymer, wird bereits bei der Halbzeugherstellung als Folie auf das Metallband aufgebracht. Das auf diese Weise hergestellte Hybridband wird schließlich in einem Stanz- und Prägeprozess zu 2-teiligen Stahllappenkäfigen weiterverarbeitet.
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