Prinzip Bohrinsel für Offshore-Windanlagen: Beim Hywind-Prototyp setzt StatoilHydro auf das „Spar-Buoy-Konzept“, einen unterseeischen Schwimmkörper aus Stahl und Beton mit Ballasttanks – eine Methode, die bei schwimmenden Bohrinseln eingesetzt wird. Der Schwimmer, ein 120 m langes Stahlrohr, zieht die ganze Konstruktion so tief ins Wasser, bis ihr Schwerpunkt weit unter der Oberfläche liegt. Dies verhindert, dass das Windrad bei Wellengang stark hin- und herschwankt. Dank der Ballasttanks lässt sich der Schwerpunkt exakt einstellen. Damit das Windrad nicht abtreibt, wird es mit drei flexiblen Stahltrossen an Ankern auf dem Meeresboden vertäut. StatoilHydro ist für den Unterwasser-Teil der Anlage zuständig, Siemens übernimmt die Lieferung von Mast und Turbine. Bild: Statoil Hydro (Archiv: Vogel Business Media) 2/4 Zurück zum Artikel