3D-CAD-Software Erfolgsgeschichte SolidWorks – Der Wegbereiter für den Erfolg von 3D-CAD
War CAD in den 1960er Jahren ursprünglich lediglich ein Hilfsmittel zum technischen Zeichnen, sind 3D-CAD-Lösungen heute für Konstrukteure, Ingenieure und Produktdesigner aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Seit mehr als 15 Jahren stellt SolidWorks solche 3D-CAD-Lösungen bereit. Die Firmengeschichte begann einstmals mit einem Paukenschlag, als das Unternehmen die Spielregeln änderte und SolidWorks 95 für Windows NT veröffentlichte. Die Software setzt bis heute Maßstäbe – beispielsweise beim nachhaltigen Entwickeln und Konstruieren.
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Windows statt Unix – 1995 war diese Entscheidung zumindest im CAD-Umfeld durchaus bemerkenswert. Denn bis zu diesem Zeitpunkt dominierten Unix-Workstations den 3D-CAD-Markt. SolidWorks änderte schlagartig die Spielregeln, als das von Jon Hirschtick zwei Jahre zuvor in Concord, Massachusetts (USA) gegründete Unternehmen SolidWorks 95 für Windows NT veröffentlichte: Plötzlich konnte das nutzerfreundliche und günstigere Windows als Grundlage für die Software dienen – und so ganz neue Anwenderkreise erschließen.
Dank der Vorarbeit von SolidWorks stieg die Beliebtheit von 3D-CAD im Handumdrehen innerhalb der weltweiten Gemeinde von Konstrukteuren, Designern und Ingenieuren.
Hirschtick und sein Team erleichterten diesen Zielgruppen den Arbeitsalltag ganz erheblich – und senkten gleichzeitig die Kosten: Die Windows-Maschinen waren für einen Bruchteil der Kosten der Unix-Workstations zu haben. Zwar hatten die ersten Windows-PCs eine geringere Leistung als die Unix-Workstations, den meisten Anwendern genügte die Performance aber vollauf.
Kurz nach Erscheinen von Solid Works 95 fiel auch das Performance-Argument weitgehend, da Intel mit dem Pentium einen leistungsfähigen Prozessor für Windows-Rechner auf den Markt brachte und auch immer schnellere 3D-Grafikkarten für PCs verfügbar wurden. Im Anschluss veröffentlichten auch andere Hersteller von CAD-Software Versionen ihrer Anwendungen für Windows NT und beschleunigten damit zusätzlich den Umstieg von Unix hin zu Windows.
3D-CAD früher und heute
Heute vertrauen mehr als 1.589.600 Benutzer an 148.600 Standorten in 80 Ländern weltweit auf die Anwendungen der seit 1997 zu Dassault Systèmes gehörenden Dassault Systèmes SolidWorks Corp. Mit insgesamt elf Niederlassungen ist der Hersteller international vertreten; in Deutschland ist das Unternehmen seit 1996 präsent und betreut von Haar bei München aus die Märkte in Zentral- und Osteuropa. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über autorisierte Fachhändler.
Das Portfolio umfasst Software für die Konstruktion, die Simulation, das Produktdatenmanagement, die Dokumentation sowie die Bewertung der Umweltverträglichkeit von Konstruktionen. Zu den Lösungen gehören heute SolidWorks CAD (Premium, Professional und Standard), SolidWorks Simulation, SolidWorks Flow Simulation, SolidWorks Motion, SolidWorks Enterprise PDM, SolidWorks Sustainability, 3DVIA Composer und eDrawings.
SolidWorks Simulation ermöglicht selbst komplexe Simulationen wie Schwingung und Aufprall und lässt Konstrukteure ihr Werk vorweg daraufhin prüfen, wie es extremen Wind-, Temperatur-, Wasser- und anderen Bedingungen standhält. Mit dem in drei Ausführungen erhältlichen Flaggschiffprodukt SolidWorks CAD erfüllt der Hersteller sämtliche Wünsche von Konstrukteuren und Ingenieuren.
„Für uns sind insbesondere die Simulationsfähigkeiten von SolidWorks wertvoll, da wir unsere Konstruktionen leicht analysieren können, ohne Formate oder Zeichnungen ändern zu müssen, wie wir das in der Vergangenheit tun mussten“, erklärt
Fabian Riveros, Technical Office Director bei ADES (Aplicaciones De Energías Sustitutivas), der Pionier in der Solarenergie. „Die Integration zwischen den Anwendungen gibt uns die nötige Geschwindigkeit und Einsatzflexibilität, die wir für die Erstellung innovativer Produkte und die Erreichung unserer Produktivitätsziele benötigen.“ (Mehr Infos nach dem Umblättern)
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