Visualisierung Entwicklungsprozesse mit Augmented Reality einfach optimieren

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 4 min Lesedauer

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Engie Refrigeration setzt auf eine Augmented-Reality-Anwendung, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die Konstruktion von Maschinen zu erleichtern.

Augmented Reality am Konstrukteursarbeitsplatz schafft einen digitalen Kollaborationsraum und ermöglicht verteiltes Arbeiten an CAD-Modellen – was viele Vorteile bringt. (Bild:  Hololight)
Augmented Reality am Konstrukteursarbeitsplatz schafft einen digitalen Kollaborationsraum und ermöglicht verteiltes Arbeiten an CAD-Modellen – was viele Vorteile bringt.
(Bild: Hololight)

Engie Refrigeration ist ein Spezialist für Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die wirtschaftliche und energieeffiziente Kälte- und Wärmeerzeugung. Um Iterationen in der Produktentwicklung zu reduzieren, suchte das Unternehmen nach einer Möglichkeit, Arbeitsschritte in Echtzeit besser zu visualisieren und zu koordinieren.

Die Lösung sollte bequem und einfach zu bedienen sein, um große und komplexe Maschinen im Detail und in 3D darzustellen – ohne die Daten zeitaufwändig aufbereiten oder konvertieren zu müssen. Bereits 2017 kam Jörn Stiegelmeier, Head of Technology & Development, auf die Idee, eine AR-Brille einzusetzen, um diesen Herausforderungen zu begegnen – zu einer Zeit, als AR in der Kälte- und Heizungsbranche noch eine Zukunftsvision war.

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Visualisierung von Informationen bis hin zu komplexen 3D-Modellen

AR-Headsets und entsprechende Anwendungen erweitern die reale Welt um digitale Inhalte: von Informationen und Animationen bis hin zu komplexen 3D-Modellen. Sie ermöglichen es dem Nutzer, mit diesen Inhalten zu interagieren und sie über die physische Welt zu legen, während er seine Umgebung weiterhin mit allen Sinnen wahrnehmen kann.

Heute ist das Unternehmen in Sachen AR ein weltweiter Vorreiter in der Branche. Um die richtige AR-Anwendung für ihre Bedürfnisse zu finden, hat sich Engie Refrigeration mit dem XR-Experten Hololight zusammengetan und nutzt nun dessen AR-Engineering-Applikation Hololight Space. „Die Zusammenarbeit mit Hololight ist immer konstruktiv, freundlich und zielorientiert. Meine Ideen werden gut aufgenommen und das Team setzt sie nach unseren individuellen Anforderungen um“, so Stiegelmeier.

Treffen Sie Hololight auf dem Konstruktionsleiter-Forum 2023

Am 19. Oktober lädt konstruktionspraxis zum zweiten Konstruktionsleiter-Forum nach Würzburg ein. Die Veranstaltung will Kon-
struktions- und Entwicklungsleiter sensibilisieren für die Herausforderungen der Produktentwicklung des 21. Jahrhunderts sowie Lösungen aufzeigen. Dazu gehören praxisorientierte Tools und Methoden, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

Der XR-Spezialist Hololight ist Partner des Konstruktionsleiter-
Forums und zeigt dort seine innovativen Lösungen für Konstruktion und Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.konstruktionsleiter-forum.de

Optimierte Arbeitsprozesse, weniger Iterationen

Die XR-Engineering-Lösung Hololight Space beschleunigt die Produktentwicklung durch 3D-CAD-Datenvisualisierung und erleichtert die Zusammenarbeit. Sie macht komplexe Arbeitsabläufe entlang der Wertschöpfungskette wie etwa die Konstruktion von Maschinen deutlich effizienter. Die Anwendung ermöglicht es Nutzern, Modelle wie beispielsweise Prototypen als 3D-Hologramme zu visualisieren, die nahtlos aus der ursprünglichen CAD-Datei generiert werden, ohne dass die Daten verkleinert oder aufbereitet werden müssen.

  • Engie Refrigeration verwendet die Microsoft Holo-Lens 2 als Endgerät für die Anwendung und mit Hololight Space werden die Modelle in ihrer tatsächlichen Größe und mit demselben Detaillierungsgrad wie die CAD-Datei angezeigt.
  • Ingenieure, Techniker und alle am Arbeitsablauf Beteiligten erhalten eine detaillierte 3D-Ansicht der äußeren und inneren Struktur des Objekts. Sie können einzelne Komponenten aus dem maßstabsgetreuen Modell extrahieren, sich mittels des X-Ray-Modus und anderer Funktionen einen besseren Einblick verschaffen, Messungen vornehmen und Anmerkungen hinzufügen.
  • In Multi-User-Sitzungen können sie in Echtzeit mit anderen am selben Modell zusammenarbeiten, unabhängig vom Standort der verschiedenen Teilnehmer.

Visualisierung und Zusammenarbeit in Hololight Space helfen, das Bauteil oder die Maschine allumfassender zu verstehen, zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf und reduzieren Entwicklungsschleifen. Ingenieure können mögliche Schwachstellen im Produktentwicklungs- und Konstruktionsprozess frühzeitig erkennen und schneller beheben.

Jörn Stiegelmeier ist von den Vorteilen der Anwendung überzeugt: „Bisher haben wir AR-Brillen nur sporadisch in der Entwicklung eingesetzt. Jetzt sind wir so weit, dass wir sie nach und nach in unsere tägliche Arbeit integrieren. Engie Refrigeration ist in unserer Branche weltweit Vorreiter in Sachen AR. Und darauf sind wir stolz.“

Streaming sorgt für sicheres AR-Erlebnis

Wie bei jedem Unternehmen, das mit detaillierten CAD-Daten arbeitet, sind auch bei Engie Refrigeration die Datenmodelle aufgrund der Größe der verschiedenen Anlagen sehr umfangreich und komplex. Zudem darf die Datensicherheit nicht vernachlässigt werden. Hololight Space unterstützt Engie mit seiner integrierten Remote-Rendering-Lösung dabei, diese beiden Herausforderungen zu meistern. Die Anwendung und die Hologramme werden von einem lokalen Server auf das Endgerät gestreamt. Die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt die IT-Infrastruktur von Engie Refrigeration, wodurch absolute Datensicherheit gewährleistet ist. Darüber hinaus ist durch das Streaming sichergestellt, dass alle Nutzer immer die aktuellste Version der Anwendung verwenden, da diese in der IT-Infrastruktur von Engie liegt.

Auch vorteilhaft in Sachen Ressourcenschutz

Die Kunden von Engie Refrigeration profitieren von Maschinen, die effizienter arbeiten als je zuvor. AR ermöglicht es, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und noch schneller zu beheben. Darüber hinaus ist der Einsatz von AR ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Zero Carbon. „Mit AR-Brillen können wir in Zukunft möglicherweise Serviceeinsätze vermeiden. Zudem können unnötige Entwicklungsschleifen reduziert werden. Das spart wertvolle Ressourcen wie CO2 und Strom“, sagt Stiegelmeier.

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Neben dem Bereich Technik und Entwicklung bei Engie Refrigeration gibt es laut Stiegelmeier noch weitere Felder, in denen AR-Brillen zum Einsatz kommen könnten. „Ich denke da zum Beispiel an die Produktion, um erste Prototypen vorab visualisieren zu können. Auch im Service und in der Logistik wird Augmented Reality meiner Meinung nach die Arbeit erleichtern. Darüber hinaus wird der Third-Level-Support mithilfe von AR-Technologien unseren Vor-Ort-Service künftig noch besser unterstützen können. An solchen Ansätzen werden wir zukünftig verstärkt arbeiten. Darüber hinaus arbeiten wir gerade mit Hololight an einer intelligenten Lösung für Predictive Maintenance, um unseren Kunden in Zukunft einen noch effizienteren Service bieten zu können.“ Seine Pläne sind ebenso enthusiastisch wie entschlossen: „Von Engie Refrigeration wird in Sachen Augmented Reality noch mehr kommen.“

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