Transparente Wertschöpfungsketten Einheitlicher digitaler Produktpass in Arbeit

Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer IZM 1 min Lesedauer

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2026 soll in Europa ein digitaler Pass für Produkte eingeführt werden. Im Auftrag der EU-Kommission wird derzeit an einer einheitlichen Version gearbeitet. Das Fraunhofer IZM baut die Informationsarchitektur auf.

Per QR-Code sollen Konsumenten künftig erfahren, wie ein Produkt hergestellt wurde und wie es sich gegebenenfalls reparieren lässt.(Bild:  Nadine Glad)
Per QR-Code sollen Konsumenten künftig erfahren, wie ein Produkt hergestellt wurde und wie es sich gegebenenfalls reparieren lässt.
(Bild: Nadine Glad)

Der digitale Produktpass soll im Rahmen einer EU-Verordnung per QR-Code oder RFID-Chip alle Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette verfügbar und dezentral abrufbar machen. Verbraucher erhalten so beim Kauf von Textilien, Elektronikprodukten, aber auch Möbeln und Spielzeug mehr Möglichkeiten, sich z.B. über die Energieeffizienzklasse, die Herstellungsbedingungen oder die Reparierbarkeit zu informieren, um darauf aufbauend eine versierte und nachhaltige Kaufentscheidung treffen zu können. Aber auch für andere Beteiligte z.B. bei der Reparatur oder dem Recycling ergeben sich enorme Potenziale. Damit diese Informationen immer auch der richtigen Zielgruppe zur Verfügung stehen, sollen nutzungsspezifische Zertifikate den Zugang reglementieren.

Welche Informationen in den Produktpass sollen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Im Projekt CIRPASS erarbeitet das Fraunhofer IZM deshalb, welche gesetzlichen Informationspflichten bereits existieren und welche weiteren Informationen für den Produktpass interessant sein könnten. Am Ende soll eine Informationsarchitektur aufgebaut werden, in der geklärt wird, welche Informationen für die Beteiligten der Wertschöpfungskette einen Mehrwert haben und mit welchem Aufwand sie bereitgestellt werden können.

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