Produktentwicklung
„Der digitale Zwilling wird sich als Stand der Technik durchsetzen“

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 5 min Lesedauer

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Der interoperable digitale Zwilling hat großes Potenzial für die vernetzte, digitale Industrie. Dr. Christian Mosch, Geschäftsführer der IDTA, spricht hier über seine Anfänge, Ziele, den aktuellen Stand und Hürden sowie seine Vorteile für die Produktentwicklung.

Einer IDTA-Umfrage zufolge gibt es aktuell 44 Lösungen am Markt, die die Verwaltungsschale für den interoperablen Datenaustausch bereits implementiert haben. (Bild: ©  DailyStock - stock.adobe.com)
Einer IDTA-Umfrage zufolge gibt es aktuell 44 Lösungen am Markt, die die Verwaltungsschale für den interoperablen Datenaustausch bereits implementiert haben.
(Bild: © DailyStock - stock.adobe.com)

Herr Dr. Mosch, seit wann gibt es die Idee des digitalen Zwillings eigentlich und wie kam es dazu?

Christian Mosch: Die Idee des digitalen Zwillings ist nicht neu. Einige Lösungsanbieter, gerade im Umfeld des Engineerings, proklamieren die Umsetzung des digitalen Zwillings schon lange für ihre Produkte. Allerdings funktioniert die Idee nur, wenn man in der spezialisierten Softwareumgebung bleibt. Mit Industrie 4.0 kam die Anforderung, die digitalen Zwillinge zwischen den Lösungen interoperabel auszutauschen. Dies hat die Idee des digitalen Zwillings nochmal auf eine andere Ebene gehoben und den Umsetzungen eine neue Dynamik gegeben.