Fluidmesstechnik Einheitliche Feldinstrumentierung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Einheitlichkeit und Durchgängigkeit der Messinstrumente sind eine zunehmende Forderung in der Prozessindustrie. In einem neuen, auf der Zweileiter-Technik basierenden Konzept für die Messparameter Durchfluss und Füllstand wurde die Forderung jetzt umgesetzt.

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Erstes einheitliches Zweileiter-Konzept für Durchfluss und Füllstand – es erhöht die Sicherheit und senkt die Kosten (Bild: Endress+Hauser)
Erstes einheitliches Zweileiter-Konzept für Durchfluss und Füllstand – es erhöht die Sicherheit und senkt die Kosten (Bild: Endress+Hauser)

In der Prozessindustrie steigen die Anforderungen an die Automatisierungstechnik. Immer leistungsfähigere und gleichzeitig flexiblere Anlagen, mit der gesamten Bandbreite an messtechnischen Anwendungen, sollen zu möglichst geringen Kosten betrieben werden. Dabei nimmt die Komplexität für den Anwender durch die Vielzahl von Messaufgaben und der dafür verfügbaren Gerätefamilien unterschiedlicher Hersteller stetig zu. Gleichzeitig steigen die Anforderungen hinsichtlich der Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit. Beide Aspekte führen dazu, dass der Ruf nach Einheitlichkeit und Durchgängigkeit in der Feldinstrumentierung immer lauter wird. Auch die NAMUR hat diese Forderung nun in der kürzlich erschienenen Empfehlung NE 131 formuliert. Die Empfehlung beschreibt ein NAMUR-Standardgerät, das u. a. über eine einheitliche Gerätebedienung für Feldgeräte verfügt. Endress+Hauser hat diese Forderung in einem neuen, auf der Zweileiter-Technik basierenden Konzept für die Messparameter Durchfluss und Füllstand umgesetzt. Das Konzept ermöglicht einen konzeptionellen Wandel, hin zu Einfachheit durch Einheitlichkeit, und setzt damit neue Maßstäbe hinsichtlich Sicherheit und Effizienz in der Feldinstrumentierung.

Modulares Gerätekonzept und reibungslose Integration

Das kompakte und robuste Gehäuse-Design besitzt einen hohen Montage- und Bedienkomfort sowie maximale Betriebssicherheit auch in rauer Prozessumgebung. Das gesamte Gerätekonzept ist modular aufgebaut und dadurch sehr flexibel. Gehäusekomponenten wie beispielsweise Deckel, Verschraubungen, Klemmleisten oder I/O-Elektronikmodule und Displays passen für alle Gerätetypen. Dadurch werden Lagerkosten reduziert und gleichzeitig die Verfügbarkeit der Anlage durch flexible Austauschbarkeit der Teilkomponenten erhöht.

Als einer der führenden Anbieter von Feldbustechnologien stellt Endress+Hauser die reibungslose Integration der Feldgeräte sicher und bietet mit dem neuen Zweileiter-Konzept enorme Einsparpotenziale beim Automatisierungsengineering durch die Einheitlichkeit. Diese setzt sich auch in den Bestellstrukturen, Kennzeichnungen und Dokumentationen fort, sodass Abläufe optimiert und die damit verbundene Komplexität reduziert wird.

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