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Schrauber Einbauschrauber für automatische Montage

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Desoutter hat seine EFD-Einbauschrauber-Baureihe für die CVI3-Steuerung um Versionen mit doppelter Messwerterfassung ergänzt: Die Sensoren messen sowohl das Drehmoment als auch den Drehwinkel.

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In der Einbauschrauber-Baureihe EFD hält Desoutter ab sofort auch Modelle für hohe Drehmomente bis zu 2000 Newtonmeter bereit.
In der Einbauschrauber-Baureihe EFD hält Desoutter ab sofort auch Modelle für hohe Drehmomente bis zu 2000 Newtonmeter bereit.
(Bild: Desoutter)

Dies erfüllt die Anforderungen der Schraubfallklasse A gemäß VDI/VDE 2862, Blatt 1 und 2, für automatisierte und sicherheitskritische Anwendungen. Der Schrauber kann wahlweise im Redundanzmodus betrieben werden, wobei ein Vergleich der Schraubergebnisse mit dem Sollwert am Ende der Verschraubung erfolgt. Alternativ ist eine Echtzeitüberwachung möglich, bei der die Werte bereits während der Verschraubung abgeglichen werden. Darüber hinaus wurde die EFD-Baureihe um Modelle für sehr hohe Drehmomente bis 2000 Newtonmeter erweitert (bislang maximal 250 Newtonmeter). Diese ersetzen die EME-Schrauber der früheren Steuerungsgeneration CVI2, die noch über einen Adapter an die CVI3 angeschlossen werden mussten. Die sehr kompakte Bauform der EFD-Schrauber und ihr geringes Gewicht ermöglichen eine einfache Integration in die Linie und beispielsweise die Verwendung leichterer Reaktionsarme und kleinerer Federzüge, da eine geringere Masse bewegt werden muss.

Ebenfalls neu ist die Schraubgruppenfunktion in der CVI3-Steuerung. Die Funktion wird mit einem ePOD-Funktionsbaustein an der Master-Steuerung aktiviert, und die CVI3-Steuerungen der gewünschten Schraubgruppe werden einfach über ein Netzwerkkabel miteinander verbunden; ein integriertes Protokoll regelt den Datenverkehr untereinander. Eine CVI3-Vision- oder Twin-CVI3-Steuerung agiert als Master (Primary), die anderen Steuerungen sind untergeordnet (Secondary). Programmiert wird über den Master, über den auch alle Daten der Schraubkanäle zentral abrufbar sind. Auf diese Weise kann der Schraubablauf von bis zu 14 Schraubern synchron gesteuert werden. Da der Master selbst auch einen oder zwei Schrauber betreibt, bedarf es für die Umsetzung der Schraubgruppenfunktion keiner zusätzlichen Hardware. (qui)

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