CAD-Software

Effizienter Konstruktionsprozess mit 3D-Ansichten für alle

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Mächtige Baugruppen-Werkzeuge

Die zehn Haupt-Baugruppen einer Folienstreckanlage wachsen ständig: „Mit Baugruppen-Größenordnungen von rund 50.000 Teilen wird fast täglich gearbeitet“, sagt Fritz Holzner. „Trotz normaler Hardware-Anforderungen stellt Solid Edge dazu leistungsfähige Werkzeuge bereit.“ Dabei geht es bei Dateigrößen von mehreren Gigabyte weniger um das Aktivieren und Deaktivieren von Komponenten, um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen, sondern um echte Intelligenz: „Dynamische Konfigurationen, Baugruppenfamilien und die Baugruppen-Spiegelfunktion bringen sofort Vorteile in der Variantenkonstruktion, wodurch sich modulare Baukästen ergeben“, meint Fritz Holzner. „Mit der Funktion „Alternative Position“ der Baugruppenfamilien lassen sich aus einer Basis-Baugruppe ganz leicht Ausführungen verschiedener Einbausituationen wie geöffnet oder geschlossen erzeugen.“ Der Solid Edge Revision Manager verwaltet die Baugruppen-Verknüpfungen, die über Smap3D PLM als in Solid Edge integrierte Direktschnittstelle an das ERP-/PLM-System von SAP übergeben werden.

Direkte CAD-ERP-Kopplung

Dazu hat der Siemens-Vertriebspartner Solid System Team seine PDM-Lösung Smap3D PLM mit dem Engineering Control Center (ECTR) von der DSC Software AG verknüpft. ECTR bietet in einer modernen Benutzeroberfläche kunden- und mitarbeiterspezifische Sichten auf Daten in SAP PLM. Die bedienerfreundliche Plattform verzahnt Programme, Daten und Abläufe ohne eigene Datenhaltung. In nur neun Monaten gelang eine reibungslose Implementierung: „Durch die sehr engagierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit ist dies ein reines Musterprojekt geworden“, erklärt Heinz Plank, der das Projekt für Brückner betreut hat. Seit 2011 verfügen alle Konstrukteure über einen zweiten, 24 Zoll großen Bildschirm für ECTR.

Bildergalerie

Verbesserte Wiederverwendungsrate

Mit direktem Zugriff auf alle Metadaten können sie ihre Aufgaben übersichtlich in Ordnern strukturieren und visuell abarbeiten – einzeln oder in der Gruppe. So finden sie die Stecknadel im Heuhaufen der inzwischen drei Millionen Solid Edge-Dateien, die direkt in SAP verwaltet werden. Dort werden Stammdaten, die vorhandenen Norm- und Standardteile ebenso wie Funktionsmodule klassifiziert und priorisiert. In ECTR werden den Konstrukteuren jeweils die bevorzugten Bauteile angeboten: „Wir haben dadurch eine hohe Wiederholrate unserer Konstruktionsdaten und eine beträchtliche Fehlersicherheit erreicht“, sagt Josef Ramelsberger. „So gute Voraussetzungen wie jetzt hatten wir noch nie – und Solid Edge trägt mit seiner Offenheit und Benutzerfreundlichkeit erheblich dazu bei.“ Funktionsmodule können aus der Datenbank geladen und wenn nötig angepasst werden. Durch die konsequente Modularisierung und strikte Anwendung des SAP-Klassensystems werden Doppelarbeiten vermieden. Durch eine automatische Stücklistenerzeugung – direkt aus der 3D-Baugruppe in das ERP-System – entfällt der komplette Arbeitsaufwand ebenso wie die damit verbundenen Tippfehler oder Zahlendreher.

(ID:43606100)