Feldkommunikation Effiziente Verbindungstechnik ersetzt Schaltschrankverdrahtung

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Heribert Einwag* / Ute Drescher

Die konventionelle, zeitaufwändige und fehlerträchtige Verdrahtung von Schalt- und Schutzgeräten sowie Befehls- und Meldegeräten soll der Vergangenheit angehören. SmartWire-Darwin nennt Moeller eine neue Verbindungs- und Kommunikationstechnik, mit der Schalt- und Automatisierungsgeräte konsequent zusammengeführt werden.

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Darwin – the easy way to connect“ - gemäß dieser Maxime entwickelte Moeller seine Darwin-Technologie. Das Grundkonzept basiert auf die Integration von SPS-Ein-/Ausgängen in Schalt- und Schutz- sowie Befehls- und Meldegeräte. Die herkömmliche Steuerverdrahtung – zwischen E/A-Baugruppen und Schaltgeräten – soll eine neue, einfache Verbindungstechnik ersetzen. In mehreren Schritten wurde letztlich die E/A-Ebene in die Schaltgeräte verlagert und auf Basis des Mottos „Verbinden statt Verdrahten“ Kosteneinsparungen beim OEM erzielt sowie eine Reduzierung von rund 50 Prozent des bisherigen Platzbedarfs im Schaltschrank.

Geräteanschlusstechnik im und außerhalb des Schaltschranks

Bei “SmartWire-Darwin“ stecken Anwender an der von ihnen vorgesehenen und gewünschten Anschlussposition lediglich einen Gerätestecker auf die „SmartWire-Darwin“ Leitung und verpressen diesen mit einer Quetschzange. Die derart auf der SmartWire Leitung aufgebrachten Geräteanschlussstecker werden dann einfach auf die RMQ–Befehls- und Meldegeräte, Motorstarter oder Schütze, aufgeclipst.

Herkömmliche Schaltgeräte werden einfach um ein kommunikationsfähiges Funktionsmodul ergänzt, welches beispielsweise direkt auf das Schütz montiert wird. Neben der Verwendung von Schaltgeräten können auch Befehls- und Meldegeräte mit M22-Funktionselementen zu Kommunikationspartnern am SmartWire-Darwin ertüchtigt werden.

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Funktionselemente gibt es für eine Befehlsfunktion (Taster, Schalter, Mehrstellungsanzeige), eine Anzeigefunktion oder eine kombinierte Bedien- und Anzeigefunktion. Die Verarbeitung weiterer Ein- Ausgangssignale von Schaltgeräten, die noch nicht über die integrierte SmartWire-Darwin-Technologie verfügen, erfolgt durch E/A Module, die direkt neben der Sensorik/Aktorik montierbar sind.

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