Maschinen- und Anlagenbau Dynamik aus dem Ausland bringt leichte Entspannung

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sind im Juli um real 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Impulse kamen dabei ausschließlich aus den Nicht-Euro-Ländern, hier legten die Aufträge um 10 Prozent zu. Dadurch stiegen im Berichtsmonat auch die Auslandsbestellungen insgesamt um 7 Prozent.

Leichte Entspannung in den Auftragsbüchern: Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sind im Juli um real 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Leichte Entspannung in den Auftragsbüchern: Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sind im Juli um real 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Inlandsgeschäft und die Auftragseingänge aus den Euro-Partnerländern verharrten allerdings auf Vorjahresniveau, teilt der VDMA mit. „Das Geschäft mit den Ländern außerhalb des Euro-Raums wurde auch durch Bestellungen für Großanlagen vorangebracht, zudem war der Juli im vergangenen Jahr vergleichsweise schwach.

Herausforderungen Zollpolitik und Reformstau

​​​​​​​Insgesamt bleibt die Dynamik im laufenden Jahr nach sieben Monaten mit einem Auftragsplus von 2 Prozent verhalten“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. „Hier spielt natürlich die Verunsicherung durch die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump eine Rolle. Aber auch der anhaltende Reformstau in Deutschland und Europa lähmt die Investitionen. Die versprochenen Entlastungen für Unternehmen müssen im Herbst kommen, hier steht insbesondere die Bundesregierung im Wort“, mahnt Dr. Gernandt.

Orderplus von real 2 Prozent von Mai bis Juli

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von Mai bis Juli 2025 verbuchten die Unternehmen insgesamt ebenfalls ein Orderplus von real 2 Prozent. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 1 Prozent, das Ausland verbuchte ein Plus von 3 Prozent. Aus den Euro-Ländern kamen 14 Prozent mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder verbuchten ein Minus von 1 Prozent.

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