Statement Drei Wege zur Drucklufteinsparung
Rexroth hat einen Ansatz zur nachhaltigen Effizienzsteigerung für pneumatische Anwendungen entwickelt. Durch Maßnahmen wie die Vermeidung von Totvolumen, verbrauchsoptimierter Druck und die Reduzierung von Energieverlusten sollen 55% der Energiekosten eingespart werden.
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„Moderne einfach zu bedienende Engineering-Tools unterstützen die optimale Konfiguration von pneumatischen Baugruppen. Über die entscheidenden Parameter wie Durchmesser des Zylinders, Leistung und Bauraum kann der Konstrukteur mit dem Berechnungstool die passende Komponentenauswahl für seine Applikation berechnen. Unnötig hoher Luftverbrauch durch Überdimensionierung wird so vermieden. Durch kompakte Maschinendesigns und bedarfsgenaue Dimensionierung lässt sich Luftvolumen einsparen. Mit dem neuen Luftverbrauchsrechner von Rexroth können Konstrukteure online an Hand der Kompressorleistung, der Betriebsstunden und der technischen Parameter der konkreten Anwendung die anfallenden Energiekosten berechnen und mit alternativen Lösungen vergleichen.
Reduktion der Schlauchlängen
Eine weitere massive Effizienzsteigerung von Pneumatik-Systemen liegt in der Reduzierung der Schlauchlängen. Durch die Vermeidung von Totvolumina und Druckverlusten, die durch große Leitungslängen entstehen, kann der Luftverbrauch entscheidend gesenkt werden. Die innovativen Ventile der Serie LS04 beispielsweise können durch ihre kompakten Abmessungen und das geringe Eigengewicht unmittelbar im Umfeld der Aktoren montiert werden.
Intelligente Druckluftregelung
Da jede Anwendung individuelle Charakteristika hat, benötigen energieeffiziente Verfahren extrem präzise und intelligente Pneumatikventile. Elektropneumatische Druckregelventile der Serie ED von Rexroth sind prädestiniert für eine situative Regelung. Jede Einheit besteht aus einem direkten Antrieb samt Proportionalventil, einem Drucksensor sowie einer integrierten Regelelektronik. In Druckprofilen wird der Bewegungsablauf eines Aktors in verschiedene Phasen aufgeteilt: Start, Weg, Endlage und Rückhub. Start und Endlage benötigen in der Regel eine hohe Energie, während Weg und Rückhub mit einem deutlich niedrigeren Druck auskommen und das spart Energie.“
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