Drehdurchführungen Drehdurchführungen mit ATEX-Zertifizierung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Viele Modelle aus den Serien 54, 55 und 57, den bekanntesten Formen der DEUBLIN Drehdurchführungen, sind jetzt mit ATEX-Zertifizierung erhältlich. Sie ordnen sich in die Gerätegruppe

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Viele Modelle aus den Serien 54, 55 und 57, den bekanntesten Formen der DEUBLIN Drehdurchführungen, sind jetzt mit ATEX-Zertifizierung erhältlich. Sie ordnen sich in die Gerätegruppe II (alle Geräte außer Bergbau) und die Gerätekategorie 2GD (Gas, Staub) ein. Die Zündschutzart ist „C“, also die konstruktive Sicherheit, die Vermeidung von Zündquellen durch Anwendung anerkannter ingenieurtechnischer Prinzipien und Auswahl geeigneter Materialien bei Entwurf & Konstruktion. Die Explosionsgruppe ist IIB (Gase & Dämpfe: Stadtgas, Ethylen usw.) mit Tem-peraturklasse T3 bei T 200 °C als maximale Oberflächentemperatur der Drehdurchführung bei maximal 40 °C Umgebungstemperatur, wobei deren Bereich zwi-schen +3 °C und +40 °C liegen darf. Dabei ist zu beachten, dass sich die Angabe der Explosionsgruppe auf das Vorhandensein möglicherweise explosiver Gemische in der räumlichen Umgebung des Bauteils bezieht. Demgegenüber ist es grundsätzlich verboten, brennbare Gase oder brennbare Medien durch Drehdurchführungen dieser Serien als solche zu führen.

Die ATEX-Drehdurchführungen der Serien 54, 55 und 57 können je nach Anschluss als Einweg- oder als Zweiwege-Variante genutzt werden, die Einweg-Versionen stehen als Modelle zur Verfügung, die von außen an die Maschinenwelle installiert werden können. Die Zweiwege Drehdurchführung ist am axialen Anschluss mit einem Kniestück versehen. Durch dieses Kniestück wird das Durchflussmedium durch ein Siphonrohr in die Maschinenwelle geleitet. Das austretende Durchflussmedium wird von der gleichen Drehdurchführung aufgenommen und durch den radialen Anschluss in das Rohrleitungssystem der Maschine geführt.

(ID:303625)