Pumpe Doppelspindelpumpe plasifiziert Blockware
Nestlé setzt zum Plastifizieren kalter Schokoladenblöcke eine Doppelspindel-pumpe von Knoll ein, wodurch eine Vortemperierung eingespart werden kann.
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Die Produktion von Schokolade, Schokoriegeln und vielerlei Pralinen übernimmt heute meist die Industrie. Dennoch ist es ein Vorgang, der viel Know-how benötigt und nur mit modernen Anlagen wirtschaftlich zu bewältigen ist. Damit Schokolade ihren zarten Schmelz erhält, eine glatte Textur aufweist und lagerstabil ist, wird die Masse nach dem Mischen von Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker auf über 40 °C erwärmt und dann langsam abgekühlt. Bei Nestlé wird sie – vor der Weiterverarbeitung zu verschiedenen Schokoladenfüllmassen – in Blöcke von 500 mm x 300 mm x 150 mm Größe gegossen und im Kühlraum bei 12 °C gelagert.
Um diese Schokoladenmasse dann mit Nüssen, Rosinen oder anderen Zutaten vermischen zu können, müssen die harten Blöcke erst wieder weich werden. Früher wurden sie dazu in einem Wärmeraum mehrere Tage bei 28 °C zwischengelagert. Erst dann konnten sie in einem Mischer mit den Zusatzstoffen versetzt, homogenisiert und schließlich dem Extruder zur Endverarbeitung zu Pralinen etc. zugeführt werden.
Doppelspindelpumpe kann Blockware plastifizieren
Heute ist der Weg zur Schokopraline kürzer: Mit innovativer Pumpentechnik von Knoll ist es gelungen, die 12 °C kalten Schokoladeblöcke direkt weiterzuverarbeiten und die Vortemperierung im Wärmeraum sowie die damit verbundenen Transportwege komplett einzusparen. Dadurch wird die Produktion flexibler, zeitsparend und effizienter.
Ursächlich beteiligt an dieser Produktivitätssteigerung ist die Knoll-Doppelspindelpumpe, die Blockware auch bei sehr niedrigen Temperaturen verarbeiten und plastifizieren kann.
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