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Schokoladenmasse wird luftfrei und kontinuierlich gefördert
Aus den harten Schokoladeblöcken wird eine geschmeidige Masse, die über nachfolgende druckstarke Knoll Exzenterschneckenpumpen MX sogar über große Wegstrecken hin zum Extruder gefördert werden kann. Dieser spritzt die Schokoladenfüllmasse in die gewünschte Form, bevor die süßen Teilchen letztendlich mit Schokolade überzogen und dekoriert, danach abgekühlt und schließlich verpackt werden.
Das Herz einer solchen Doppelschneckenpumpe besteht aus einer Voll- und einer offenen Spindel, die ineinander greifen. Das bewirkt eine Zwangsförderung, so dass alles, was in die Pumpe gelangt, sicher nach außen geschoben wird. Eine Walzenbildung wird durch das Ineinandergreifen der Spindeln unterbunden. Da bei den Spindeln die Luft durch einen engen Spalt nach hinten wegströmen kann, wird das Medium luftfrei und kontinuierlich gefördert. Ein wichtiger Faktor, falls das Medium nach dem Druckstutzen sofort geschnitten, verarbeitet oder dosiert werden soll.
Getriebe garantiert berührungsloses Ineinandergreifen der Spindeln
Zwischen den Antrieb und der eigentlichen Pumpe hat Knoll ein Getriebe gesetzt, das die Spindeln synchronisiert. Damit ist ein berührungsloses Ineinandergreifen garantiert, was den Verschleiß mindert und zu trockenlaufsicherem Betrieb der Pumpe beiträgt.
Die Knoll-Doppelspindelpumpe gibt es mit Kunststoff- oder Edelstahlspindeln. Für die Verarbeitung der Schokoladenblöcke sind letztere die bessere Lösung. Kunststoffspindeln – verwendet wird ein lebensmittelkonformes Polyamid – kommen bevorzugt im Tiefsttemperaturbereich zum Einsatz, also bei Blockware von bis zu -18 °C. Hier ist ein Zerkleinerer vorgeschaltet, der die großen Blöcke in 10 cm x 10 cm große Stücke zerlegt, ehe sie in die Doppelspindelpumpe fallen.
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