Schweißen Dinse übernimmt ESS Welding

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Dinse hat den aus den Sparten Entwicklung, Reparatur und Vertrieb bestehenden Betriebsteil der Firma ESS mit den zugehörigen Mitarbeitern übernommen. Die ESS Welding GmbH und Co. KG ist nun ein Tochterunternehmen der Dinse GmbH.

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Torsten Lischke, Geschäftsführer der Dinse GmbH
Torsten Lischke, Geschäftsführer der Dinse GmbH
(Bild: Dinse)

Die Produktpalette der ESS Schweißtechnik GmbH reicht von E-Hand-, MIG/MAG- und WIG- Schweißanlagen bis hin zu Anlagen mit Sonderverfahren wie RMT, RTT und HC-MAG. Darüber hinaus verfügt das in Bad Waldsee ansässige Unternehmen über ein weit ausgebautes Service-Netzwerk. Die 1954 gegründete Dinse GmbH mit Standorten in Deutschland, USA und rund 22 Auslandsvertretungen weltweit ist eines der führenden Unternehmen für Schweiß- und Lötsysteme. Neben traditionellen Hand-Schweißsystemen entwickelt Dinse Automaten- und Roboter- Schweißsysteme für das MIG/MAG, WIG und Laser Schweißen und Löten.

Seit 2010 arbeiten die beiden Unternehmen bereits sehr eng zusammen, was 2011 in der Präsentation der DIX PI Schweißstromquelle mündete, die sich seitdem im Markt etabliert hat. Beide Geschäftsführer äußerten sich erfreut über die Entwicklung:

„Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, eine solch traditionsreiche Marke mit hochqualifizierten Mitarbeitern gewonnen zu haben. Wir setzen damit in der Unternehmensgeschichte der Dinse GmbH einen weitreichenden Meilenstein. Mit dieser Beteiligung nutzen wir Synergien und stellen die Weichen für die Zukunft: Sowohl für die Marke ESS und deren technologisch führende Position als auch für die Marke Dinse als zuverlässiger Systemanbieter und Technologieführer für den gesamten Schweißprozess. Mich persönlich freut besonders, dass Herr Andreas Ess auch weiterhin an Bord ist“, erklärt Torsten Lischke, Geschäftsführer der Dinse GmbH.

„Für uns ist Dinse der Wunschpartner. Mit Dinse verbindet uns neben der langjährigen Zusammenarbeit auch ein stetig gewachsenes Vertrauensverhältnis, das es uns ermöglicht, die Stärken der Einzelmarken und des Systemverbunds zügig weiter zu entwickeln“, so Andreas Ess, Geschäftsführer der ESS Schweißtechnik GmbH.

Mit großen Schritten wird nun die Eingliederung der Prozesse vorgenommen. Die Stärken der Einzelmarken und des Systemverbunds werden systematisch weiter entwickelt. (jup)

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