Wälzlager Die optimale Wälzlager-Lösung für den jeweiligen Einsatzzweck
Gehäuselager mit der vormontierten, aufeinander abgestimmten Einheit aus Lagergehäuse und -einsatz sind eine bewährte Lösung in unterschiedlichsten Industriebereichen. Deshalb gibt es differenzierte Ausführungen mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten. Daraus schnell die optimale Lösung für den jeweiligen Einsatzzweck – idealerweise unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit – zu finden, ist schwierig. Hertwich Engineering setzt auf das ABEG-Angebot von Findling Wälzlager.
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Zu den klassischen Anwendungsgebieten von Gehäuselagern gehören der Verpackungs- und Textilmaschinenbau, die Agrar-, Bau- und Bergbautechnik, Maschinen zur Holzbearbeitung und auch Fördertechnik. In Förderanlagen für den Transport von Aluminiumrundbarren beispielsweise verbaut die österreichische Firma Hertwich Engineering mit Sitz in Braunau am Inn ABEG-Gehäuselager der Supra-Klasse in diversen Baugrößen. Das weltweit tätige Unternehmen für Planung, Konstruktion, Herstellung, Montage und Inbetriebnahme von Maschinen und Einrichtungen der Aluminiumindustrie ergänzt mit seinem Portfolio das Leistungsspektrum der SMS Gruppe, einem Zusammenschluss international führender Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus zur industriellen Verarbeitung von Stahl, Aluminium und NE-Metallen.
Mit Durchlaufhomogenisierungsanlagen für Rundbarren, einschließlich vollautomatischer Ultraschall-Prüfeinrichtungen und Handlingsysteme, gehört Hertwich weltweit zu den Marktführern; für den Bereich Aluminium-Gießeinrichtungen sind die Österreicher nach eigenen Angaben der einzige Komplettanbieter. Diese Ansprüche an die Anlagentechnik im großen Ganzen gelten auch für jedes noch so kleine darin verbaute Detail.
Selbst am Ende der Prozesskette ist hohe Zuverlässigkeit gefragt
Denn verzögert sich der Abtransport der Aluminiumrundbarren, staut sich die gesamte Produktionskette und beeinträchtigt die Effizienz der Anlage. Dabei hängt die Funktionalität der Sägerollbahn maßgeblich von den Lagern ab, in denen die Förderrollen gelagert werden. Diese wichtige Aufgabe bewältigen robuste, massive Gehäuselagereinheiten mit Stehlagergehäuse aus Grauguss. Bei bis zu 23 Tonnen Durchlauf pro Stunde spielen die Lager wahrlich eine tragende Rolle und müssen entsprechend belastbar sein.
Neben der hohen Tragfähigkeit zeichnen sich die Gehäuselager aufgrund ihrer Bauart durch ein hohes Maß an Flexibilität aus und sind eine kompakte, kostengünstige, einfach und schnell zu montierende Lagerlösung. Letzteres ist angesichts der hohen Anzahl an zum Einsatz kommenden Lagern ein wichtiger Aspekt. Was einzeln betrachtet nach „Kleinvieh“ aussieht, summiert sich unterm Strich nicht unerheblich.
„Bei dem Volumen, das wir in unseren Konstruktionen verbauen, rechnen sich wirtschaftlichere Alternativen“, betont Thomas Penco aus dem Einkauf bei Hertwich. „ Die vielfältige weltweit verfügbare Lagertechnik mit den jeweiligen Features ist schlichtweg unüberschaubar. ABEG macht Lagertypen der diversen Hersteller vergleichbar. So wird schnell ersichtlich, welche Preisunterschiede es bei Lagern mit gleicher technischer Eignung gibt.“
So konnte Hertwich die Lagerstellen in den Fördereinrichtungen mit Produkten der ABEG-Leistungsklasse Supra bestücken. Sie erfüllen sämtliche technischen Anforderungen für diesen Einsatzzweck, sind aber kostengünstiger als vergleichbare Premium-Produkte. (Weiterlesen auf den nächsten Seiten)
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