Hydraulikzylinder Die konstruktiven Besonderheiten der Hydraulikzylinder von Hänchen
In den meisten Einsatzbereichen sind Hydraulik-Zylinder anspruchsvolle Bauteile, mit denen die Funktion einer Maschine oder einer Anlage steht oder fällt. Ein Ausfall führt oft zu hohen Stillstandskosten. Hydraulik-Zylinder von Hänchen sind deshalb von Grund auf so konstruiert, dass das Ausfallrisiko systembedingt minimiert ist.
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Hänchen-Zylinder bestehen aus nur drei wesentlichen Bauteilen: Zylinderrohr, Kolbenstange und Verschluss. Die Konstruktion enthält keine losen Teile im Zylinderraum, keine Sprengringe, Sicherungsschrauben oder Sicherungsringe. Das Zusammenfügen von Kolbenstange und Kolben erfolgt durch unlösbare Materialverbindungen. Dies bedeutet vor allem Prozess-Sicherheit. Im Gegensatz zu geschraubten Zylindern oder Zuganker-Zylindern gibt es bei Hänchen außer den Dichtungselementen und den Verschluss-Schrauben keine losen Teile, die der Monteur bei Wartung oder Reparatur mühsam wieder einsetzen muss, verliert oder beim Einbau gar vergisst.
Eine Klasse genauer als der Markt
Hänchen-Zylinder überzeugen durch Genauigkeit. Denn alle wesentlichen Bauteile liegen in genau der Präzisionsklasse, die für Hydraulik-Zylinder sinnvoll ist: Der ISO-Genauigkeit Klasse 7. Dies ist eine Klasse genauer als der Standard am Markt: die Klasse 8. Die ISO-Klasse 7 verbindet optimale Toleranz mit hoher Präzision und Langlebigkeit auch in thermisch anspruchsvollen Umgebungen. Denn die Kolbenstange im Verschluss braucht das richtige Führungsspiel. Zu geringes Führungsspiel würde insbesondere bei Temperaturschwankungen beispielsweise zu Stick-Slip-Effekten führen. Zu großes Spiel kann den Verschleiß fördern und den Wirkungsgrad verringern. Diese systembedingte Präzision ist ausschlaggebend dafür, dass sich die Endprodukte durch minimalen Verschleiß, lange Lebensdauer und optimale Genauigkeit auszeichnen.
Gehont, verchromt und nahezu verschleißfrei
Um diese Präzision sicherzustellen, hont Hänchen die Laufflächen von Zylinderrohr und Kolbenstange. Die teuersten Teile am Zylinder sind so praktisch verschleißfrei und können auch nach Jahrzehnten problemlos nachgehont werden. Durch den für das Honen typischen Kreuzschliff wird außerdem ein ständiger Schmierfilm sichergestellt, um das Trockenlaufen der Dichtlippe zu verhindern. Bei einer zu glatten oder umfangsgeschliffenen Oberfläche besteht die Gefahr, dass der Ölfilm unter der Dichtlippe abreißt. Die Folgen wären erhöhte Reibung, Stick-Slip oder Verschleiß.
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