Technik kurz erklärt

Die Entwicklung des „Pepper‘s Ghost“

| Autor / Redakteur: Bernhard Richter / Katharina Juschkat

Ein Geist erscheint, wo keiner ist: Durch eine Illusionstechnik, genannt „Pepper's Ghost“, entsteht diese optische Täuschung.
Ein Geist erscheint, wo keiner ist: Durch eine Illusionstechnik, genannt „Pepper's Ghost“, entsteht diese optische Täuschung. (Bild: Peppers ghost low angle / Wapcaplet / CC BY-SA 3.0)

In unserer Serie „Technik kurz erklärt“ stellen wir jede Woche ein Meisterwerk der Konstruktion vor. Heute: Der Pepper‘s Ghost.

„Pepper‘s Ghost“ ist eine Illusionstechnik, die vor allem in Theatern und Geisterbahnen des 19. Jahrhunderts genutzt wurde. Benannt wurde die Technik nach John Henry Pepper, einem britischen Wissenschaftler und Erfinder.

So funktioniert der Pepper‘s Ghost Effekt

Die Illusion basiert auf einem einfachen optischen Trick: Eine spezielle Theaterbühne besteht aus einem für die Zuschauer sichtbaren Teil und einem nicht einsehbaren Raum. Der versteckte Raum ist von der Bühne durch eine Glasscheibe getrennt. Diese wird so aufgestellt, dass sie das Licht aus dem versteckten Raum spiegelt.

Wenn nun das Licht auf der Bühne sehr hell und der versteckte Raum dunkel gelassen wird, ist die Reflektion des Raumes nicht zu sehen. Wird nun aber das Licht auf der Bühne gedimmt und gleichzeitig der versteckte Raum erhellt, erscheinen geisterhafte Objekte auf der Bühne. Auch heute noch sind diese zweidimensionalen Hologramme faszinierend: Die Rapper Dr. Dre und Snoop Dogg konnten so ihren 1996 erschossenen Kollegen Tupac Shakur als „Geist“ auf die Bühne holen.

Das Video erklärt den Pepper‘s Ghost Effekt ausführlich:

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