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Energiespeicher Deutschland hat das Potential zur Weltspitze in der Batterieproduktion

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Wie sieht die Zukunft der Batterietechnologie am Standort Deutschland aus? Wo liegen prozesstechnische Herausforderungen in der industriellen Fertigung von Li-Ionen-Batterien? Und wie kann der Maschinen- und Anlagenbau zur Weiterentwicklung der mobilen Energiespeicher beitragen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die überarbeitete VDMA-Roadmap Batterieproduktionsmittel 2030.

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Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Dr. Sarah Michaelis – VDMA Batterieproduktion, Holger Gritzka – Thyssen Krupp Engineering, Birgit Hofmann – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dr. Joachim Döhner – Kuka Industries, Dr. Andreas Huth – VW VM Forschungsgesellschaft, Prof. Dr. Arno Kwade – TU Braunschweig, Peter Schwierz – Electrive.net, Michael Kluger – Forum Elektromobilität.
Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Dr. Sarah Michaelis – VDMA Batterieproduktion, Holger Gritzka – Thyssen Krupp Engineering, Birgit Hofmann – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dr. Joachim Döhner – Kuka Industries, Dr. Andreas Huth – VW VM Forschungsgesellschaft, Prof. Dr. Arno Kwade – TU Braunschweig, Peter Schwierz – Electrive.net, Michael Kluger – Forum Elektromobilität.
(Bild: Forum Elektromobilität e.V./VDMA)

Eine enge Zusammenarbeit von Maschinenbau und Automobilindustrie soll in der Produktion von Batterien für die Elektromobilität der Garant für Erfolg sein. „Auch für den elektrischen Antriebsstrang hat Deutschland das Potenzial Weltspitze zu werden. Dafür gilt es sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen“, sagte Dr. Joachim Döhner, Sprecher des Lenkungskreises VDMA Batterieproduktion und Division Head Technology Solutions bei Kuka Industries, anlässlich der Veröffentlichung der neuen VDMA-Roadmap Batterieproduktionsmittel 2030.

In der Roadmap wird die Frage „Quo Vadis Batterieproduktion in Deutschland?“ positiv beantwortet: Die Studie befasst sich mit prozesstechnischen Herausforderungen, die wesentlich zum Fortschritt in der industriellen Fertigung von Li-Ionen-Batterien für den Einsatz in der Elektromobilität und in der stationären Energiespeicherung beitragen.

Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft intensivieren

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung von VDMA Batterieproduktion und Forum Elektromobilität am 6. Dezember 2016 in Berlin diskutierten 90 Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik über die Zukunft der Batterietechnologie am Standort Deutschland. Im Kern ging es um die Frage, welchen wesentlichen Beitrag Innovationen und technologische Weiterentwicklungen im Maschinen- und Anlagenbau für diese Aufgabe leisten können. Aus Sicht des VDMA muss die Forschung gezielt durch die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft intensiviert werden. Zudem muss der Zugang zu Fabriken und Großserienproduktion ermöglicht werden. Die 2016 vollständig aktualisierte, überarbeitete und um wichtige Aspekte ergänzte Roadmap Batterieproduktionsmittel 2030 des VDMA Batterieproduktion konkretisiert diesen notwendigen Forschungsbedarf.

„Als Kontaktplattform und Innovationsnetzwerk ist es eine unserer Hauptaufgaben, Akteure der Elektromobilität zu entscheidenden und aktuellen Themen zusammen zu bringen. Das ist uns heute gemeinsam mit unseren Mitgliedern, dem VDMA und der Fraunhofer Gesellschaft eindrucksvoll gelungen“, sagte Michael Kluger, Leiter der Geschäftsstelle des Forum Elektromobilität e.V.

Im Themenblock Herausforderungen, Visionen/Perspektiven und Forschungsbedarf wurden die Inhalte der Roadmap mit konkreten Beispielen aus Industrie und Forschung untermauert. Unter anderem referierten hierzu Holger Gritzka (ThyssenKrupp System Engineering GmbH), Dr. Bernd Ullmann (Schuler-Pressen GmbH) und Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade (TU Braunschweig). Zuvor wurde unter der Überschrift: „Best practice und Entwicklungsstand aus der Industrie“ ein Überblick über die aktuelle Entwicklung gegeben. (sh)

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