Blasensensor Detektor erkennt Luftblasen absolut sicher
Neue Luftblasensensoren erkennen Blasen in Flüssigkeiten von außen und ohne Einsatz von Koppelmitteln. So kann eine Kontamination gar nicht erst entstehen.
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Sonotec, Spezialist für Ultraschall-Messtechnik aus Halle, hat mit den Luftblasensensoren ABD0.5 und ABD0.6 einen Detektor entwickelt, der zuverlässig Blasen in Flüssigkeiten erkennt und auch als Nass-Trocken-Melder dient. Die Sensoren messen kontaminationsfrei von außen an flexiblen Schläuchen oder an starren Leitungen und Messkammern. Dabei lassen sie sich einfach sowohl mechanisch als auch elektrisch in automatisierte (Dosier-und Misch-) Maschinen und Systeme integrieren.
Da der Anwender sie über einen programmierbaren Mikro-Controller parametrieren kann, bieten sie eine Reihe von Vorteilen. Zudem sind sie in kundenspezifischem OEM-Design lieferbar. So können Anwender zum Beispiel die Sensitivität des Sensors bezüglich der Blasengröße einstellen oder festlegen, ob eine Nass-Trocken oder Trocken-Nass Schaltung erfolgen soll. Insbesondere für medizintechnische Anwendungen sind die Sensoren an Sicherheitsstandards anpassbar.
Der Blasensensor misst per Ultraschall...
Zum Einsatz kommt ein Ultraschallverfahren, das kurze, hochfrequente Impulse durch die Schlauchwand in die zu messende Flüssigkeit sendet und deren Reflektion misst. Trifft der Schallimpuls auf eine Blase im Messweg oder ist der Schlauch leer, verändert sich der empfangene Ultraschallimpuls entsprechend. Die Amplitude jedes empfangenen Ultraschallimpulses dient als Maß der Blasengröße und wird ausgewertet.
Wesentlich ist, dass sich der Sensor dynamisch veränderten akustischen Bedingungen anpasst, was eine hohe Stabilität bei schwankenden Umgebungsbedingungen hinsichtlich Funktion, Genauigkeit oder Schaltsignal bewirkt.
Die ABD-Sensoren können dort eingesetzt werden, wo andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen: So lassen sich z.B. induktiv und kapazitiv arbeitende Messsysteme bei Reinstwasser und Öl ebenso wenig nutzen, wie optische Sensoren im Fall nicht-durchsichtiger Schläuche oder schlechter Umgebungslichtverhältnisse.
... und von außen, also nicht invasiv
Die Ultraschallsensoren messen von außen durch die Schlauchwand, also nicht-invasiv. Dazu ist - anders als bei den sonst üblichen Ultraschall-Durchflussmessverfahren - kein Koppelmedium erforderlich, da der Schlauch in die Sensorklemme eingepresst wird.
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