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Detektiert das Rauchansaugsystem im Bereich eines Schaltschrankes einen Brand, wird über die Brandmeldezentrale automatisch die Gaslöschanlage angesteuert. Der Vorteil gasförmiger Löschmittel, wie Stickstoff oder Argon, liegt in der rückstandsfreien Löschung. Elektrische und elektronische Komponenten und Einrichtungen werden nicht beschädigt. Somit bleiben Verfügbarkeit und Funktion der sensiblen Objekte erhalten und die unumgänglichen Ausfallzeiten können auf ein Minimum beschränkt werden.
Die Feinsprühtechnik nutzt die physikalischen Eigenschaften von Wasser aus
Für den Schutz brandkritischer mechanischer Komponenten wie Getriebe, Lager und Bremsen sowie Hydraulikaggregaten und ungekapselten Transformatoren ist das gezielte Löschen mit Wasser in Form der Feinsprühtechnik vorgesehen. Durch die Feinsprühtechnik können Brände bereits mit kleinen Wassermengen effizient gelöscht werden, denn sie zeichnet sich durch eine äußerst effiziente Ausnutzung der physikalischen Eigenschaften des Wassers aus.
Über spezielle Düsen wird das Löschwasser versprüht. Durch die feine Zerstäubung wird die Gesamtoberfläche des Löschwassers vervielfacht. Dadurch werden Brandherd und Umgebung sofort wirksam gekühlt. Das Verdampfen des Löschwassers im Feuer bindet aber nicht nur eine große Wärmemenge, sondern behindert gleichzeitig auch die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd. Die Absenkung der Sauerstoffkonzentration in unmittelbarer Nähe der Flammenzone führt zu einem zusätzlichen Stickeffekt.
Zuverlässiger Brandschutz erhöht die Sicherheit
Die Leitfäden vom VdS (VdS 3523) und vom Germanischen Lloyd geben der Branche die wichtigsten Anforderungen zur Entwicklung, Zertifizierung, Installation und zum Betrieb von Brandschutzsystemen an die Hand. Ein adäquates Brandschutzkonzept sollte sowohl die Risiken bewerten als auch die Wirtschaftlichkeit der Gesamtinvestition berücksichtigen. So trägt der Brandschutz nicht nur zu mehr Sicherheit bei, sondern auch zu einer Harmonisierung der Interessen von Windenergieanlagen-Herstellern, Betreibern und Versicherern.
Angesichts der hohen Investitionen und der oft schwierigen Erreichbarkeit der Anlagen sind automatische Feuerlöscheinrichtungen unabdingbare Voraussetzung für die Versicherungsfähigkeit. Nur vollautomatische Brandschutzsysteme sind dazu in der Lage, dem Feuer „den Wind aus den Segeln“ zu nehmen und selbst Anlagen mit mehr als fünf Megawatt Leistung zuverlässig zu schützen.
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