Das sind die Sieger des Bauma Innovationspreises 2022
Der maschinelle Tunnelvortrieb mit Schildmaschinen wird bis dato vorwiegend in einer diskontinuierlichen Bohren-Ringbau-Abfolge ausgeführt. In weichen Baugrund-Formationen kostet dieses Vorgehen auf längeren Strecken Zeit. Die Ingenieure von Herrenknecht konzipierten deshalb einen kontinuierlichen Vortriebsprozess, bei dem der Ringbau und das Vorwärtsbohren synchronisiert werden. Bei diesem Vortrieb übernehmen diejenigen Vortriebszylinder, die die Maschine nach vorne zum Bohren schieben, den Kraftanteil derjenigen Zylinder, die für den Ringbau zurückgezogen sind. Damit unter diesen Bedingungen die Maschine ihre Steuerrichtung sicher beibehält, muss der Druckschwerpunkt aus der Summe der vortreibenden Kräfte in seiner Lage unverändert bleiben. Im Mittelpunkt des kontinuierlichen Vortriebs stehen daher eine leistungsfähige Rechnerarchitektur und verfahrensspezifische Software-Programme, die die nötigen Drücke in den Vortriebszylindern präzise kalkulieren. (Bild: Herrenknecht) 3/5 Zurück zum Artikel