CAM-System CAM-System ergänzt 3D-CAD-Software
Mit dem 3D-CAM-System Machinist gibt das Unternehmen Encee CAD/CAM Systeme Fertigungsbetrieben mit CNC-Maschinen für die spangebende Metallbearbeitung ein effizientes Werkzeug zur Erstellung von NC-Programmen an die Hand.
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Das CAM-System übernimmt 3D-Modelle aus zahlreichen 3D-CAD-Systemen, mit denen Hersteller und Zulieferer heute konfrontiert sind. Insgesamt stehen elf Direktschnittstellen zu weit verbreiteten Formaten zur Verfügung, um Solid zu übernehmen und für die Programmierung aufzubereiten: Bauteile werden in Aufspannungslage gebracht und von überflüssigen Geometrieinformationen befreit.
Nun beginnt das CAM-System mit einer automatischen Feature-Erkennung. Diese Funktion ordnet zum Beispiel Bohrungen gleich mehrere Werkzeuge zum Bohren, Gewindeschneiden und Senken zu und fasst Löcher mit gleichem Durchmesser für die Bearbeitung mit einem Werkzeug zusammen.
CAM-System ist in zwei Ausführungen erhältlich
Das CAM-System ist in zwei Ausbaustufen erhältlich, je nach den gewünschten Bearbeitungsarten: Fräsen von Regelgeometrien mit 2½-Achsen, Bohren, Gewindeschneiden und Drehen stehen bereits in der Grundversion zur Verfügung; das Fräsen mit drei beweglichen und zwei angestellten Achsen wird mit der Ausbaustufe freigeschaltet.
In beiden Bereichen lassen sich die Bearbeitungsabläufe mit Werkzeugen und Vorrichtungen simulieren, um Fehler bei der späteren Bearbeitung zu verhindern. Dabei umfasst die automatische Kollisionskontrolle auch den gesamten Maschineninnenraum. Mit dieser Funktion lässt sich der Bearbeitungsablauf auf Geschwindigkeit, Oberflächengüte und Werkzeugeinsatz hin optimieren. Dazu gibt es zahlreiche Schrupp- und Schlichtstrategien zur Auswahl.
Werkzeugbibliothek erfasst die Daten
Eine Werkzeugbibliothek erfasst Technologiewerte, Materialdaten und Bearbeitungsparameter. Die fertigen NC-Programme werden in DIN-Code oder Klartext ausgegeben. Im Lieferumfang sind 20 generalisierte Postprozessoren enthalten, mit welchen die Programme für die CN-Steuerungen der unterschiedlichen Hersteller übersetzt werden.
Hersteller und Zulieferer erhalten dadurch eine leistungsfähige Lösung zur externen Programmierung ihrer Bearbeitungsaufgaben. Zulieferer ohne eigenes 3D-CAD-System profitieren darüber hinaus von etlichen Möglichkeiten zur Geometriemanipulation. Mit den Modelling-Funktionen von ZW3D Fundamental können Störkonturen entfernt, Form- und Lagetoleranzen beeinflusst und viele andere Veränderungen an übernommenen Modellen vorgenommen werden. (mz)
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