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Der Vorgang beginnt damit, dass der Windmesser eine Änderung der Windrichtung signalisiert und der Azimutantrieb aktiviert wird. Ein weiteres Signal stoppt den Antrieb, sobald das Azimutsystem die optimale Stellung zum Wind hergestellt und die Gondel ihre vorläufige Endposition erreicht hat. Dazu Edouard Haffner, bei Altra verantwortlich für den Bereich New Market Development in Europa: „Unterschiedliche Windstärken bedeuten veränderliche Motorlasten und beeinflussen so die Genauigkeit, mit der die Halteposition der Gondel im Verhältnis zur Windrichtung eingestellt wird. Die Motorlast kann aber unabhängig von der Windstärke geregelt werden, indem man am Zahnkranz eine permanent wirkende, elektromechanisch lösende Bremse installiert, deren Schleppwirkung über ein Signal in Abhängigkeit von den Motorstromschwankungen geregelt wird.“
Die meisten Windkraftanlagen besitzen zwischen vier und acht Azimutmotoren. Die Bremsen sitzen in der Regel auf der Antriebsseite der Motoren, meist auf der Unterseite des Azimutzahnkranzes. Sie sorgen für eine exakte Positionierung der Gondel und einen optimalen Wirkungsgrad. Die Konstruktion verhindert, dass es durch unkontrollierte Bewegungen zu Getriebeschäden kommt. Außerdem fixiert sie das Azimutsystem sicher in der optimalen Position.
Scheibenbremsen sind für Ihre Zuverlässigkeit bekannt
Unter den Konstrukteuren von Windkraftanlagen herrscht Übereinstimmung, dass mechanische Scheibenbremsen die optimale Lösung darstellen, wenn man die Faktoren Zuverlässigkeit, einfache Fertigung, Wartungsfreundlichkeit und Anschaffungskosten berücksichtigt. Scheibenbremsen sind für ihre Zuverlässigkeit unter extremen Betriebsbedingungen bekannt. Außerdem benötigen Sie im Vergleich zur Bremsleistung verhältnismäßig wenig Platz.
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