Energieeffizienz Bosch Rexroth will Energieeffizienz systematisch erhöhen
Im Vorfeld der EMO, die vom 5. bis 10. Oktober stattfindet, zeigt Bosch Rexroth eine neuen CNC für Dreh- und Fräsmaschinen. Gleichzeitig hat das Unternehmen vier Hebel identifiziert, mit deren Hilfe die Energieeffizienz systematisch und signifikant erhöht werden soll.
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„Die Krise im Maschinenbau liegt vermutlich noch vor uns“, befürchtet Dr. Steffen Haack, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Geschäftsbereichs Electric Drives and Controls bei Bosch Rexroth. Haack bezieht sich dabei auf Daten der Unternehmensberatung Roland Berger. Demnach verläuft eine Krise in Wellen: Nach dem Einbruch der Finanzwelt folgt der in der Automobilindustrie. Erst dann gehen die Umsätze und Ergebnisse im Maschinenbau zurück.
„Wir spüren zur Zeit Verbesserungen, die allerhöchstens homöopathischer Art sind“, erklärt Haack. Und wagt auch für die Zukunft nur eine vorsichtige Prognose. Ebenfalls auf Basis von Roland-Berger-Daten sei mit einer Erholung frühestens innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre zu rechnen. Haack: „Ob wir dann aber überhaupt wieder dahinkommen, wo wir einmal waren, ist fraglich“.
Bei Bosch Rexroth geht man davon aus, dass im Zuge einer wirtschaftlichen Erholung zunächst die Maschinen, die jetzt still stehen, wieder ausgelastet werden, ehe die Unternehmen in neue Maschinen investieren.
Energeieffizienz gilt nach wie vor als Trendthema im Maschinenbau
Nach wie vor gilt die Energieeffizienz bei Bosch Rexroth als der Trend für den Maschinenbau. Das Unternehmen nähert sich dem Thema von zwei Seiten. Auf der einen Seite entfallen allein ein Viertel der Betriebskosten einer Maschine laut WZL/Fraunhofer IPT auf die Versorgung mit Energie und Druckluft. Weitere 16 Prozent macht die Versorgung mit Kühlschmierstoff aus.
Auf der anderen Seite haben die Bosch-Rexroth-Experten vier wirksame Hebel ermittelt, an denen sich ansetzen lässt, um die Energieeffizienz systematisch zu erhöhen. Dazu gehören der Einsatz effizienter Komponenten, das Rückspeisen und Speichern überschüssiger Energie, der bedarfsgesteuerte Energieeinsatz sowie die systemische Gesamtbetrachtung. Gemeinsam wirken sie im gesamten Maschinenlebenszyklus.
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