Generatoren

Bosch-Geschäftsbereich der Starter und Generatoren fimiert in SEG Automotive

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Ulrich Kirschner, Geschäftsführer SEG Automotive
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Ulrich Kirschner, Geschäftsführer SEG Automotive (Bild: SEG Automotive)

Der Bosch-Konzern hat den Verkauf seines traditionsreichen Geschäftsbereiches Starter und Generatoren abgeschlossen: Ab sofort fimiert der Bereich als SEG Automotive. Seine Erfolgsgeschichte wird das Unternehmen mit neuen Eigentümern unter Führung der Zhengzhou Coal Mining Machinery Group Co., Ltd., und einer Investorengruppe fortsetzen.

Vor mehr als 100 Jahren – im März 1914 – präsentierte Bosch seinen ersten elektrischen Anlasser für Kraftfahrzeuge. Er löste das schweißtreibende und nicht ungefährliche Ankurbeln per Hand ab. Schon ein Jahr zuvor wurde das „Bosch-Licht“ eingeführt, auf das die noch heute geläufige Bezeichnung „Lichtmaschine“ für den Generator zurückgeht. In der Folge perfektionierte dieser Bosch-Geschäftsbereich fortlaufend die Leistungsfähigkeit und Funktionalität von Startern und Generatoren für PKW und Nutzfahrzeuge – beispielsweise durch die Erfindung von Start-Stopp. Heute ebnet SEG Automotive mit seiner Boost Recuperation Machine (BRM) Herstellern und Autofahrern den Weg zu einer kosteneffizienten, umweltschonenden Hybridtechnologie: Die BRM speichert Bremsenergie und nutzt sie über ein 48V-Bordnetz, um Treibstoff zu sparen, einen Leistungsschub beim Überholen zu ermöglichen oder gar bei abgeschaltetem Motor zu „segeln“.

CO2-Reduzierung für alle Antriebstechnologien

Das neue Unternehmen wird zukünftig einen noch stärkeren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Austoßes von Personen- und Kraftfahrzeugen und damit zum Klimaschutz leisten – und das global und über alle Antriebstechnologien hinweg. Auch wenn die Elektrifizierung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Der Verbrennungsmotor wird weltweit noch für einen längeren Zeitraum eine Säule der individuellen Mobilität sein. Das stellt die Automobilhersteller vor große Herausforderungen bei der Reduzierung des Flottenverbrauchs und erfordert Lösungen zum Erreichen der Klimaziele.

Benzin- und Dieselantriebe einfach und kostengünstig hybridisieren

Mit der BRM bietet SEG Automotive bereits heute eine Technologie, mit der sich Benzin- und Dieselantriebe einfach und kostengünstig hybridisieren lassen. Allein über den Einsatz der BRM kann der Verbrauch und damit auch der CO2-Austoß von Verbrennungsmotoren um rund 15 Prozent reduziert werden. Signifikante Einsparungen liefern zudem eine fortschrittliche Start-Stopp-Technologie sowie hocheffiziente Generatoren. Die so erreichten Effizienzsteigerungen sind dabei keine Rechenspiele, die nur auf dem Prüfstand nachzuweisen sind: SEG Automotive-Produkte sparen gerade auch unter Realbedingungen im Alltag Kraftstoff und CO2.

Kontinuität trotz Veränderung

Von Beginn an ist das neue Unternehmen in seinem Geschäftsfeld einer der bedeutendsten Zulieferer. Mit weltweit 16 Standorten, über 8000 Mitarbeitern und einem leistungsstarken Produktportfolio ist SEG Automotive dabei global gut aufgestellt, um die heutigen und zukünftigen Anforderungen von Automobilherstellern zu erfüllen. An den entscheidenden Stellen setzt das Unternehmen dabei auf Kontinuität: Alle Standorte bleiben erhalten, der Fokus liegt weiterhin auf höchster Produktqualität und Innovation durch ein leistungsfähiges Engineering – und der mit der Entwicklung der BRM eingeschlagene Weg in Richtung Elektromobilität wird fortgesetzt.

Der neue Name spiegelt die Bedeutung dieses Produkt-Segments für das neue Unternehmen wieder: Das etablierte SG (Starter Motors & Generators) wird um ein E für „Components for Electrification“ erweitert. Das Management Team, das SG in den vergangenen Jahren so erfolgreich gemacht hat, wird auch zukünftig dafür sorgen, dass SEG Automotive langfristig profitabel wachsen wird.

Ulrich Kirschner, Geschäftsführer SEG Automotive, setzt den neuen Namen in den Kontext der Unternehmensstrategie: „Mit unserem Produktportfolio unterstützen wir Automobilhersteller weltweit effizient bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes – und das unabhängig von der Antriebstechnologie. Gemeinsam mit dem neuen Eigentümer ZMJ verfügt SEG Automotive über großes Potenzial für Innovationen und weiteres globales Wachstum, insbesondere im bedeutsamen chinesischen Markt.“ (jup)

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