Greifer Bionischer Greifer sortiert Blumenzwiebeln und Schokoladeneier
Mit einem bionischen Greifer von Festo gelingt es, natürlich gewachsene Früchte, Knollen oder druckempfindliche Lebensmittel schnell und sicher zu handhaben. Möglich macht das der so genannte Fin-Ray-Effect, der sich aus der Konstruktionsweise der Schwanzflosse von Fischen ableitet.
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Natürlich gewachsene Tulpenzwiebel und weiche Schokoladeneier sind mit herkömmlichen Greifern aus Metall oder mit Vakuumfunktion nur unter hohen Verlusten oder Beschädigungen zu greifen und umzusetzen. Darunter leiden demnach zwei zentrale Ziele der Automatisierungstechnik: Schnelligkeit und Qualität.
Greiffinger ähneln der menschlichen Hand
Der bionische Fingripper hingegen ist leicht, flexibel und adaptiv. Er besteht aus einem pneumatischen Aktuator in Form eines Faltenbalgs sowie drei Greiffingern in Form der Fin-Ray-Struktur der Schwanzflosse eines Fisches.
Grundlage dieser Struktur sind zwei flexible Bänder, die wie ein Dreieck in der Spitze zusammenlaufen. In regelmäßigen Abständen sind Zwischenstege eingesetzt, die über Gelenke mit den Bändern verbunden sind. Mit diesem flexiblen Verbund können sich die Greiffinger bei seitlich einwirkendem Druck an die Kontur eines Werkstücks anpassen – ähnlich der menschlichen Hand, nur viel schneller.
Greifer sortiert Schokoladeneier
So wie es dieser bionische Greifer in einer Sortierstation für Überraschungseier aus Schokolade macht. Die Greiffinger umschließen die Kontur der Schokoladeneier vollständig, ohne sie zu zerdrücken und ohne deren Hülle aus Aluminiumfolie zu beeinträchtigen.
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