In der Markierungstechnik für den Schaltschrankbau bieten Hersteller sehr ähnliche Produkte an. Phoenix Contact will sich durch Serviceleistungen vom Wettbewerb abheben.
Damit die Kennzeichnung im Schaltschrank schnell und flexibel funktioniert, bietet Phoenix Contact ein umfangreiches Service-Paket für den gesamten Markierungsprozess.
(Bild: Phoenix Contact)
Produkte werden über Jahre weiterentwickelt und optimiert – oft bis zu einem Reifegrad, bei dem weitere Verbesserungen kaum möglich sind. Viele Hersteller vergleichbarer Komponenten nähern sich qualitativ diesem Optimum an und auch preislich kommen sich die Produkte im gleichen Wettbewerbsumfeld immer näher. Als Konsequenz aus diesen Annäherungsprozessen folgt, dass dem Anwender oder Einkäufer die Auswahl aus einem Pool vergleichbarer Komponenten verschiedener Hersteller schwer fällt. Was kann auf diesem Niveau dann zum ausschlaggebenden Faktor für die Kaufentscheidung werden?
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Ein Aspekt zunehmender Relevanz ist der Service-Gedanke. Anbieter, die es verstehen, den Service-Aspekt auch im Umfeld industrieller Markierungen noch stärker auf die Kundenbedürfnisse auszurichten, werden sich von den Mitbewerbern abheben können. Herausfordernd dabei ist auch, dass sich die Bedürfnisse der Kunden vor dem Hintergrund der Digitalisierung mit hoher Dynamik verändern. Phoenix Contact hat das erkannt und den Weg bereits eingeschlagen.
Wie man Serviceangebote weiterdenkt
Doch wie geht man bei der Weiterentwicklung des Serviceangebotes vor? Zunächst muss ermittelt werden, was ein Anwender in der Rolle des Kunden als Mehrwert noch erwarten kann, wenn Produkte verschiedener Anbieter ähnlicher werden. In einem weiteren Schritt geht es darum, diese Erwartung noch zu übertreffen, um dem Kunden Dienstleistungen anzubieten, die ihm auch künftig die Arbeit erleichtern. Am Ende zählt ein stimmiges Gesamtpaket.
Wie erreicht ein Anbieter seinen Kunden? Ein Beispiel, das den Unterschied zwischen erwartetem Service und einem darüber hinaus gehenden Gesamtpaket veranschaulicht, kommt aus dem Alltagsleben:
Das Auto muss zur Inspektion. Im Autohaus A bekommt man, während man wartet, ein freundliches Lächeln, einen Cappuccino und ein paar Zeitschriften. Der Kunde erwartet diesen Service und nutzt ihn gern – aber er überlegt auch schon, wie er die verlorene Zeit wieder einsparen kann für den anstehenden Einkauf.
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In Autohaus B bekommt er diesen Service auch. Aber er bekommt mehr: Er wird gefragt, ob man ihm die Wartezeit sinnvoll verkürzen kann. Vielleicht, indem man beim Einkauf unterstützt oder vom Imbiss einen Snack ordert. Autohaus B will konventionelle Strukturen durchbrechen und den Service-Gedanken auf eine neue Stufe stellen.
Individuelle Kennzeichnungslösungen
In der Elektromechanik- und Elektronik-Branche ist dieses Unterfangen, den Service neu zu denken, schwieriger in die Tat umzusetzen als im Autohaus. Betrachtet man jedoch das Produktportfolio aus dem Bereich der industriellen Kennzeichnung von Phoenix Contact, bietet sich gerade im Bereich der Markierung die Möglichkeit, durch Service einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen.
Ein Beispiel ist die Erstellung von individuellen Kennzeichnungslösungen für den Schaltschrank-, Maschinen- und Anlagenbau. Aus drei verschieden Beschriftungstechnologien – Thermotransfer, High-Speed UV-LED und Laser-Direktbeschriftung – sowie einem breiten Produktportfolio zur Kennzeichnung von Reihenklemmen, Leitern, Kabeln, Geräten und Anlagen kann der Kunde viele Kombinationsmöglichkeiten wählen.
Selbst drucken oder drucken lassen
Die Anschaffung von Beschriftungssystemen mit den für die Applikation benötigten Materialien erfordert einen gewissen Invest, der gerade für kleinere Unternehmen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht immer vertretbar ist. Hier bietet Phoenix Contact einen Beschriftungsservice, der es dem Anwender ermöglicht, individuelle Kennzeichnungslösungen für industrielle Anforderungen zu bestellen.
Die einfache Individualisierung der benötigten Markierungsmaterialien erfolgt über die Planungs- und Markierungssoftware Project Complete. Sie ist im Downloadbereich auf der Webseite von Phoenix Contact kostenfrei erhältlich. Sowohl die Beschriftungstechnologie als auch das für die Applikation gewünschte Material wird durch den Kunden festgelegt. Nach diesen Vorgaben wird die Markierung erstellt und dem Kunden zur Verfügung gestellt. Er bekommt seine individuelle Markierungslösung ohne Invest in ein Beschriftungssystem und spart dadurch Zeit und Kosten.
Software zur Planung und Markierung
Die Planungs- und Markierungssoftware Project Complete begleitet den kompletten Prozess der Klemmleistenfertigung im Schaltschrankbau. Das Programm ermöglicht die individuelle Planung, automatische Prüfung und direkte Bestellung von Klemmenleisten.
Teil der Software ist die Markierungssoftware Project Complete Marking – sie steuert alle Markierungssysteme von Phoenix Contact einfach und flexibel an und erzeugt hochwertige Markierungen schnell und wirtschaftlich.
Die Vorteile der Software kurz zusammengefasst:
Mit einem leistungsfähigen Template-Designer lassen sich Kennzeichnungen nach eigenen Vorstellungen gestalten und vorhandene Materialbeschreibungen anpassen.
Für die Gestaltung sind Grafiken, verschiedene Barcode-Typen und geometrische Figuren wie Rechtecke, Kreise und Linien aufrufbar.
Das Programm bietet eine zeitgemäße und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche.
Stand: 08.12.2025
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Service-Pakete für Selbstmarkierer
Auch für Anwender, die sich ein eigenes Beschriftungssystem angeschafft haben und ihre Markierungsaufgaben selbst erledigen, hält Phoenix Contact Service-Pakete bereit. Sie sorgen dafür, dass von der Erstinbetriebnahme der Markierungstechnik bis zur Serienfertigung alles komplikationslos und ohne wirtschaftliche Einbußen abläuft. Hat ein Anwender zum Beispiel ein Beschriftungssystem über einen Online-Händler bestellt, kann er die Installation und Inbetriebnahme direkt bei Phoenix Contact ordern.
Technischer Support – Bei technischen Rückfragen zu Geräten, Markierungssoftware oder Kennzeichnungsmaterialien stehen Techniker bereit.
Wartung – Das Gerät wird durchgecheckt. Während dieser Zeit erhält der Kunde auf Wunsch ein Leihgerät.
Reparatur – Dies kann, je nach Art der erforderlichen Arbeitsschritte, vor Ort geschehen oder in einem der Service-Center weltweit. Am Ende wird ein detaillierter Analyse- und Reparaturbericht ausgestellt.
Leihgeräte – Für eine temporäre Kapazitätserweiterung oder bei einer Gerätereparatur ist ein Leihgerät möglich.
Bei Phoenix Contact ist man sich sicher, dass zukünftig nicht mehr das Einzelprodukt im Mittelpunkt steht, sondern das Gesamtsystem – bestehend aus Beschriftungssystem, Markierungssoftware, Kennzeichnungslösungen und Serviceangeboten – zur Kaufentscheidung des Kunden beiträgt.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus werden reihenweise Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Digitalen Plattformen, die diese Entwicklung kompensieren können, kann die Zukunft gehören. Die Vogel Communications Group präsentiert mit „Industrial Generation Network“ eine Lösung für Professionals in der Industrie. Die Plattform ermöglicht als digitale Ergänzung eine umfassende Vernetzung: Digitale Begegnung und Kontaktanbahnung sowie Produktpräsentation und thematischer Austausch stehen im Zentrum. Tools wie Terminvereinbarung und Videokonferenzen ermöglichen es Professionals, sich zu vernetzen, Termine zu vereinbaren und nah an der jeweiligen Branche zu recherchieren. Damit ersetzt die Plattform die aktuell stark eingeschränkte Face-to-Face-Kommunikation vor allem auf Messen.