Maschinensicherheitsscheiben Beschusstests für die Maschinensicherheit

Von Jan Vollmuth 2 min Lesedauer

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Der Hersteller von Schutzsystemen rund um die Produktionsmaschine Hema lässt die Belastbarkeit seiner Produkte regelmäßig von unabhängigen Instituten mittels Beschusstest überprüfen.

Hema unterzieht seine Maschinensicherheitsscheiben regelmäßig Beschusstests durch unabhängige Institute.  (Bild:  Hema Maschinen- und Apparateschutz GmbH)
Hema unterzieht seine Maschinensicherheitsscheiben regelmäßig Beschusstests durch unabhängige Institute.
(Bild: Hema Maschinen- und Apparateschutz GmbH)

Wie belastbar sind die Maschinensicherheitsscheiben von Hema? Um dies festzustellen wird für die Scheiben der stärkste Belastungsfall simuliert: ein Beschusstest mit 2,5 Kilogramm schweren Projektilen. Das Ergebnis: Die Maschinensicherheitsscheiben von Hema halten bis zu 8.000 Joule stand.

Eine derartige Belastung einer Sicherheitsscheibe in der Praxis kann im Produktionsfluss auftreten, sollten sich zum Beispiel Werkstücke während der Zerspanung aus dem Spannmittel lösen und herausgeschleudert werden. Maschinensicherheitsscheiben von Hema halten diese sowie Späne und Funken verlässlich in der Fertigungsanlage und schützen damit das Bedienpersonal – trotz dauerhaftem Kontakt der Scheiben mit Kühlschmiermitteln.

Scheibenverbund sichert Rückhaltefähigkeit

Die Beschusstests erfolgen durch unabhängige Institute gemäß der Normen für spanende Werkzeugmaschinen. Die Scheiben werden dafür mit bis zu 2,5 Kilogramm schweren Projektilen mit einer Geschwindigkeit von 80 m/s beschossen – die Maschinensicherheitsscheiben von Hema müssen einer Aufprallenergie von bis zu 8.000 Joule standhalten.

Maschinensicherheitsscheiben von Hema sind als Scheibenverbund aus Polycarbonat und Sicherheitsglas konzipiert. Die Polycarbonatscheibe befindet sich auf der Bedienerseite und weist eine hohe Rückhaltefähigkeit auf. Zum Maschineninnenraum hin schützt Maschinensicherheitsglas das Polycarbonat vor dem Kontakt mit Kühlschmierstoffen, da es sonst spröde werden und die Rückhaltekraft schnell verlieren würde.

Qualitätstests gewährleistet hohes Sicherheitsniveau

Die Belastungstests sind Teil des Qualitätsverständnisses von Hema. Das Unternehmen arbeitet mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015. Neben der Zusammenarbeit mit Instituten überwacht Hema auch am Hauptsitz in Seligenstadt die Qualität seiner Maschinenschutzsysteme. Auf eigenen Prüfständen werden unter realitätsnahen Bedingungen Materialien, Komponenten und Produkte auf ihre Belastbarkeit getestet, bevor sie in Serie gehen.

Die Einhaltung umweltrelevanter Vorgaben wie RoHS und REACH ist ebenso selbstverständlich wie die konsequente Weiterentwicklung interner Prozesse nach dem Kaizen-Prinzip.

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