Plasmakombinationsbehandlung Beschichten von Spritzgusswerkzeugen
Abrasiver Verschleiß, korrosiv wirkende Spaltprodukte, Kavitation, adhäsive Wechselwirkungen und erosiver Verschleiß sind Verschleißmechanismen, die durch Additive in den Kunststoffen
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Abrasiver Verschleiß, korrosiv wirkende Spaltprodukte, Kavitation, adhäsive Wechselwirkungen und erosiver Verschleiß sind Verschleißmechanismen, die durch Additive in den Kunststoffen hervorgerufen werden. Frühzeitiger Werkzeugausfall während des Produktionsprozesses ist die Folge. Sulzer Metaplas bietet hierfür mit der Kombinationsbehandlung aus Plasmanitrieren und der jeweiligen PVD-Hartstoffschicht ein effektives Werkzeug, das diesen Verschleißmechanismen entgegenwirkt. Das Plasmanitrieren ist eine klassische Randschichtwärmebehandlung, bei der durch die Eindiffusion von Stickstoff in einem Glimmentladungsplasma die Oberflächenhärte erhöht wird. Durch die Plasmanitrierschicht wird eine Stützfunktion für die anschließende PVD-Hartstoffschicht erzeugt, um der Hartstoffbeschichtung ein Optimum an Verschleissbeständigkeit zu verleihen. Metaplas Hartstoffschichten werden durch die physikalische Abscheidung aus der Gasphase gebildet. Hierbei bewirken die Elektronenbindungskräfte eine ausgezeichnete Bindung zwischen Schicht und Substrat. Im Bereich der kunststoff- und elastomerverarbeitenden Industrie haben sich vor allem die klassischen Metaplas PVD-Hartstoffschichten TiN, CrN, CrN-Multilagen, CrN-mod sowie die Trockenschmierschicht W-C:H als Verschleißschutz bewährt. Anhand der Variantenvielfalt von Beschichtungen ist es möglich, den verschiedenen Anforderungen der Kunststoffverarbeitung zu entsprechen, wobei schon ab Temperaturen von 180°C beschichtet werden kann.
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