Qualitätssicherung Automatisierte Qualitätssicherung und Null-Fehler-Produktion
Ressourceneffizienz in der Produktion wird zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der Erzeugnisse. Vom 03. bis 06. Mai 2011 präsentiert das Fraunhofer IFF Magdeburg neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der prozessintegrierten optischen Mess- und Prüfsysteme für die Null-Fehler-Produktion auf der internationalen Leitmesse für Qualitätssicherung »Control« in Stuttgart.
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Die Qualitätssicherung ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des industriellen Produktionsprozesses geworden. Im Rahmen von Null-Fehler-Konzepten wird eine frühzeitige und vollständige Kontrolle aller qualitäts-relevanten Schritte angestrebt. Auf diese Weise lassen sich Abläufe effektiv und verschwendungsarm gestalten, Produkt- und Prozessqualität steigern und Herstellkosten kontinuierlich senken. Der Anspruch an eine Null-Fehler-Produktion wird heute in vielen Fällen durch den Einsatz industrieller Bildverarbeitung und berührungsloser Mess- und Prüftechnik erfüllt.
Auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Allianz Vision zeigen die Experten des Fraunhofer IFF neue optische 3-D-Messsysteme zur geometrischen Qualitätsprüfung in der industriellen Fertigung. Ihre Grundlage ist die am Fraunhofer IFF entwickelte Mess- und Prüftechnologie »OptoInspect 3D«. Der Einsatz dieser fertigungsintegrierten Mess- und Prüftechnik erlaubt die Erkennung von Qualitätsabweichungen bereits bei ihrer Entstehung und ermöglicht so eine rechtzeitige Reaktion auf Veränderungen innerhalb der Produktion.
Die Lösungen des Magdeburger Fraunhofer-Instituts für die prozessintegrierte Qualitätssicherung werden in verschiedenen Branchen, wie etwa der Automobil- und Luftfahrzeugindustrie oder im Schienenfahrzeugbau angewendet.
Zusätzlich zu dieser und weiteren Technologien der optischen 3-D-Messtechnik präsentiert die Fraunhofer-Allianz Vision Entwicklungen zur Inspektion von Oberflächen. Diese Verfahren ermöglichen eine schnelle Bewertung der Oberflächeneigenschaften, wie z. B. Farbe oder Musterung, und helfen dabei, Veränderungen der Oberfläche und Oberflächenfehler zu erkennen.
Als dritter Schwerpunkt werden Technologien vorgestellt, die äußerlich nicht sichtbare Fehler und Strukturen des Materials sichtbar machen. Durch Thermographie, Ultraschall, Röntgen, Terahertz und Shearographie werden die Produkte zerstörungsfrei mit allen inneren geometrischen Elementen erfasst und somit unter der Oberfläche liegende Fehler wie Mikrorisse identifiziert. (ud)
Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Allianz Vision auf der Control in Stuttgart vom 03. bis 06. Mai 2011 in Halle 1, Stand 1502
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