Produktentstehung Autodesk stellt neue KI-Lösung vor

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Autodesk hat auf seiner Anwenderkonferenz in Las Vegas neue Funktionen für Autodesk Fusion angekündigt: Dabei steht mit der Lösung Autodesk AI künstliche Intelligenz im Fokus, die u.a. bei der Automatisierung von Zeichnungen und Werkzeugwegen unterstützt.

Um die Leistungsfähigkeit der Design and Make Platform von Autodesk zu demonstrieren und  die Besucher in Las Vegas gleichzeitig auf spektakuläre Weise willkommen zu heißen, hat Autodesk eine von Marvel Studios „The Marvels“ inspirierte Aktivierung mit einem der  beliebten Charaktere aus dem Film entwickelt.(Bild:  Autodesk mit freundlicher Genehmigung von The Mill)
Um die Leistungsfähigkeit der Design and Make Platform von Autodesk zu demonstrieren und die Besucher in Las Vegas gleichzeitig auf spektakuläre Weise willkommen zu heißen, hat Autodesk eine von Marvel Studios „The Marvels“ inspirierte Aktivierung mit einem der beliebten Charaktere aus dem Film entwickelt.
(Bild: Autodesk mit freundlicher Genehmigung von The Mill)

Auf seiner Anwenderkonferenz Autodesk University vom 13. bis 15. November, auf der die Teilnehmer mehr als 600 Vorträge, Workshops und andere Lerneinheiten von und mit Fachexperten erwartete, hat Autodesk unter anderem die neu entwickelte Technologie Autodesk AI vorgestellt. Die intelligente Technologie wird in Autodesk-Produkten verfügbar und in die Design and Make Platform integriert sein und soll Kreativität freisetzen, bei der Problem-Lösung helfen und zeitintensive Arbeit übernehmen.

Den Produktentstehungsprozess vereinheitlichen

Auch in der cloudbasierten Lösung Fusion, die CAD-, CAM-, CAE- und PCB-Design-Funktionen integriert und PLM-, PDM- und MES-Lösungen miteinander verbindet, ist Autodesk AI integriert. Mit seiner Lösung Fusion arbeitet Autodesk bereits seit 10 Jahren an der Mission, den fragmentierten Produktdesign- und Fertigungsprozess zu vereinheitlichen. Dank Fusion können Design, Simulation, Elektronik, Fertigung und Fabrikbetrieb in einer einzigen, digitalen Umgebung für Unternehmen jeder Größe vereint werden.

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Mit der Fusion Manufacturing Cloud hat Autodesk im Jahr 2022 eine durchgängige, vernetzte Lösung für die Fertigungsindustrie geschaffen, die Kundendaten sowie Mitarbeiter über den gesamten Lebenszyklus der Produktentwicklung miteinander vernetzt. Fusion Manufacturing Cloud und Autodesk AI sollen in Zukunft dazu beitragen, sich wiederholende Prozesse zu automatisieren, Arbeitsabläufe in der Fertigung zu analysieren und die Kreativität mithilfe von KI zu steigern.

Fusion Manufacturing Cloud: Lösung zur Rationalisierung von Design-und-Make-Workflows

Autodesk Fusion optimiert die Art und Weise, wie Unternehmen konstruieren und fertigen, indem es Barrieren beseitigt, die durch fehlende Vernetzung von Tools entstehen und damit den Informationsfluss zwischen Arbeitsteams behindern. Während Hersteller bisher häufig in den verschiedenen Phasen der Produktentwicklung auf mehrere Tools zurückgreifen mussten, führt Fusion den gesamten Produktlebenszyklus in einer Plattform zusammen.

Änderungen im Arbeitsablauf werden unmittelbar berücksichtigt. So entfallen Übergabezeiten von einem Tool in das andere, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass Planende stets mit dem aktuellen Modell arbeiten. Das spart allen Beteiligten Zeit und aufwändige Absprachen.

Möglich wird dies durch das Datenmodell von Autodesk, dem Herzstück von Fusion. Durch die Nutzung des cloudbasierten Datenmodells können Anwender Arbeitsabläufe automatisieren und rationalisieren. Darüber hinaus nutzt Autodesk AI dieselben Cloud-Daten, um wiederkehrende Aufgaben zu eliminieren und Mitarbeitenden Freiräume für relevante, kreative Arbeiten zu schaffen.

KI vom Design bis zur Fertigung

Autodesk Fusion nutzt ab sofort die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in jeder Phase des Produktentwicklungslebenszyklus. Damit folgt Autodesk seiner Unternehmensstrategie: Bereits vor mehr als sechs Jahren hat Autodesk als erstes Unternehmen Generatives Design für die Fertigung in Fusion eingeführt. Nun ermöglicht Autodesk AI die Nutzung aller Potenziale, um die Arbeitsleistung von Planenden zu optimieren:

  • Generative KI für konzeptionelles Design:
    Autodesk hat vor kurzem Blank.AI übernommen und damit eine generative KI-Technologie erworben, die die Arbeit von Industriedesignern unterstützt und es ihnen ermöglicht, 3D-Konzepte in Millisekunden zu erstellen. Die Technologie, die zunächst in den Autodesk Automotive Design Studio Tools zum Einsatz kommt, greift auf die Datenbanken früherer Arbeiten eines Unternehmens zurück, um schnell neue Konzepte zu erstellen, die auf bestehenden Designstilen und -richtlinien aufbauen.
  • Automatisierte Zeichnungen:
    Einer der zeitaufwändigsten Bereiche im Produktdesign ist die Dokumentation. Diese weitgehend verfahrenstechnische, nicht wertschöpfende Aufgabe kann bis zu 80 Prozent der Zeit eines erfahrenen Ingenieurs in Anspruch nehmen. Das will Autodesk ändern: Bis Ende 2023 will Autodesk automatisierte Zeichnungen in Fusion auf den Markt bringen, die 3D-Modelle per Mausklick in volldimensionierte Zeichnungen übersetzen.
  • Automatisierte Werkzeugwege:
    Fusion optimiert den Datenaustausch, so dass Technologien nahtlos zusammenarbeiten können. Ein Beispiel ist das Cloud-NC-Add-in für die KI-gestützte CNC-Werkzeugwegautomatisierung. Mit Cloud-NC könnten Kunden ihre Werkzeugprogrammierzeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren.

Ausweitung der Funktionalität durch Partnerschaften und Übernahmen

Wie auf dem Software-Markt üblich, ist auch Autodesk mit verschiedensten Unternehmen Partnerschaften eingegangen und Übernahmen abgeschlossen:

  • Cadence:
    Autodesk arbeitet mit Cadence, Anbieter von Tools für das Design elektronischer Systeme, von integrierten Schaltungen bis hin zu Leiterplatten zusammen. Teil der Kooperation ist die Integration von Cadence in das Autodesk-Plattform-Ökosystem, das nun die PCB-Design-Funktionen von Cadence direkt mit Fusion verbindet und so den Datenfluss in beide Richtungen ermöglicht.
  • Akquisition von Flex-Sim:
    Autodesk hat eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von Flex-Sim unterzeichnet, einem Anbieter von Ereignissimulationstechnologie, die es Betreibern von Fabriken und Logistikzentren ermöglicht, ihre Produktionsprozesse zu optimieren. Flex-Sim ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Daten der Fabrikplanung und den Betriebsdaten und unterstützt von der Planung und dem Entwurf bis hin zum Aufbau und Betrieb einer digitalen Fabrik. Autodesk kann so seine Stärken in den Bereichen Fabrikbetrieb, Gebäudedesign und Konstruktionslösungen bündeln.
  • Konfigurationen:
    Die leistungsstarken neuen Konfigurationsfunktionen in Fusion ermöglichen die Erstellung mehrerer Produktvarianten zu einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungszyklus, ohne den Aufwand, der mit mehreren Dateiversionen verbunden ist. Für jede neue Konfiguration werden Änderungen in einer einzigen Cloud-Datenbank aufgezeichnet, wodurch sie schneller geladen werden können, einfacher zu navigieren und leichter zu verwalten sind.

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