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Anwendertreff Verbindungstechnik im Leichtbau lädt nach Würzburg ein

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Funktions- und Qualitätssicherung von Leichtbauverbindungen bewerten

Moderne Leichtbaukonstruktionen sollen heute verschiedensten Ansprüchen genügen. Sie müssen ressourcenschonend produziert werden und energieeffizient arbeiten, sowie nach ihrem Einsatz durch Recyclebarkeit einer Nachhaltigkeitsstrategie entsprechen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die für die Einzelteile verwendete Verbindungstechnik, wobei hierbei zwischen lösbaren und nicht lösbaren Verbindungen unterschieden wird. Dies ist besonders für das spätere Recycling, aber auch für die Lebensdauer und Betriebssicherheit des Bauteils von entscheidender Bedeutung. Meist werden Verbindungen zwischen Bauteilen mittels Schweißen, Kleben oder Schrauben erzeugt. Welches Fügeverfahren eignet sich für welchen Werkstoff, um ein Optimum im Leichtbau aus Werkstoffen und Komponenten herausholen zu können? Innovative Lösungsansätze zur Berechnung der geeigneten Fügetechnik und daraus abzuleitender Kenngrößen bietet die computergestützte Berechnung mittels Finite Elemente Methode (FEM). Wie eine FEM-Simulation von Klebe-, Schweiß- und Schraubverbindungen die Funktions- und Qualitätssicherung von Leichtbauverbindungen bewertet, erklärt Uli Barthold von Cadfem in seiner Präsentation.

Teilnehmer des 1. Anwendertreffs Verbindungstechnik im Leichtbau erwarten als weitere Referenten u.a. Prof. Dr.-Ing. Willfried Lori von der Westsächsischen Hochschule Zwickau; Artur Zanotti von Sika Deutschland, Prof. Uwe Reisgen von der RWTH Aachen und Prof. Dr. Andreas Großvom Fraunhofer-Institut für fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung. (jup)

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