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Industrie 4.0

Aktorik im vernetzen Umfeld von Industrie 4.0

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Nutzen moderner Aktorik für den Endanwender

Am Beispiel der Aufzugbranche und an den unterschiedlichen Antriebskonzepten, die Gefran für Aufzüge anbietet, wird deutlich, was sich hinter Schlagworten verbirgt wie:

  • Schnittstellen
  • Verfügbarkeit
  • Plug & Play
  • Fernwartung
  • Selbstdiagnostik
  • Präventivdiagnostik

Außerdem zeigt dieses Beispiel, dass auch der Endanwender von den Vorzügen intelligenter Aktorik profitiert.

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Bei der lösungsorientierten Konzeption des optimal geeigneten Antriebskonzepts für die jeweilige Aufzugsanwendung gilt es für die kostenoptimierte Auslegung der Aufzugsanlage zahlreiche Kriterien zu berücksichtigen: Handelt es sich um eine Neuanlage, oder soll ein Aufzug modernisiert werden? Geht es um einen Aufzug für ein Wohngebäude mit bis zu fünf Stockwerken (low-rise), einen Komplex mit zehn bis zwanzig Etagen (mid-rise) oder um einen Wolkenkratzer (high-rise)? Auch die Art der Gebäudenutzung spielt eine Rolle, da die Gesamtbelastung von Aufzügen in Wohngebäuden eine andere ist als die in Bürogebäuden.

Grundsätzlich gilt: je höher das Gebäude und je größer und stärker frequentiert der Aufzug, desto leistungsstärker muss das Antriebskonzept bzw. der Lift-Umrichter ausgelegt sein. In Wohngebäuden reichen in der Regel einfache universelle Umrichter. In Hochhäusern dagegen werden eine effektivere Regelung, aufwendigere Anbindungen und mehr Schnittstellen benötigt.

Liftumrichter mit modularem Konzept

Mit dem modularen Konzept des Liftumrichters ADL300 für den schützlosen Betrieb von Aufzügen mit Synchron- und Asynchronmotoren bietet Gefran eine flexible Lösung, die sich sowohl für den Einbau in neue als auch zur Modernisierung bestehender Anlagen mit oder ohne Maschinenraum eignet. Damit reduzieren sich Anschaffungs-, Inbetriebnahme- und Instandhaltungskosten. Der ADL300 AFE ist besonders kompakt und leise und nutzt für die serielle Kommunikation mit der Steuerung neben den Protokollen DCP3, DCP4 und CANopen den eigens für die Aufzugsbranche entwickelten DS417-Feldbus. Speziell für den Einsatz in Gebäuden mit hoher Wohndichte oder Hochhäusern kann der Umrichter mit einem Rückspeisesystem ausgerüstet werden, das die Bremsenergie ins Netz zurück speist und sie anderen Abnehmern zur Verfügung stellt.

Immer strengere Normen im Bereich der funktionalen Sicherheit sorgen dafür, dass die Weiterentwicklung und Verbesserung von Aufzugskomponenten vorangetrieben wird. Die Arbeitskreise „Normung“ und „CiA“ (Can in Automotion) des VFA Interlift e.V., dem Verband für Aufzugstechnik widmet sich unter anderem dieser Aufgabe. Ein Ergebnis aus dem Arbeitskreis der „CiA“, zu dem auch Gefran gehört, war die Entwicklung des Feldbus-Systems für Aufzüge. Ziel war die Konzeption eines standardisierten Kommunikationssystems zwischen den einzelnen Aufzugskomponenten und der Steuerung sowie vereinfachte Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten.

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