Gerade im Entwicklungsbereich ist es sehr interessant, wie agile Methoden oder agiles Projektmanagement konkret umgesetzt werden können. Hierzu werden zwei verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, die in Unternehmen durchgeführt und begleitet wurden.
1. Das Arbeiten mit dem Kanban-Board
Ausgangspunkt & KontextIn zwei bearbeiteten Fällen wurde jeweils ein Kanban-Board und die damit zusammenhängende Systematik bei mittelständischen Unternehmen eingeführt. Der Kontext war jeweils ein Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeiter. Gerade in der Auftragsbearbeitung und der Entwicklung gab es jeweils die Herausforderung von mangelnder Transparenz und Nachvollziehbarkeit bezüglich der aktuellen Status von Aufträgen und Projekten.
Stammend aus dem Toyota-Produktionssystem, um Logistik- und Bereitstellungsprozesse zu optimieren, kommt das Kanban-Board inzwischen in verschiedensten Bereichen zur Anwendung. Die Systematik dahinter ist einfach verständlich und schlagkräftig zugleich: Abläufe und Projekte, an denen gearbeitet wird, werden visuell dargestellt. So kann der Status auf einen Blick erfasst werden. Die Umsetzung erfolgt als physisches Board mit Notizzetteln oder als Software.
Einführung & Implementierung
Die Einführung Agiler Methoden gelang in beiden Unternehmen schnell und unkompliziert. In einem überschaubaren Workshop wurden die Systematik und die Vorgehensweise geklärt. Die Umsetzung erfolgte in beiden Fällen mithilfe von einem magnetischen White Board. Dabei wurden den Beteiligten Empfehlungen und Tipps gegeben, konkrete Details wurden ihnen jedoch offengelassen. Der Aufwand für die Maßnahmen war somit gering.
Ergebnis & Nutzen
Der eindeutige Nutzen für die Unternehmen bzw. Unternehmensbereiche sind eine nun deutlich höhere Transparenz und ein stringenter Prozessablauf in der Auftragsabwicklung bzw. in der Abarbeitung der einzelnen Kundenprojekte. Alle Beteiligten wissen auf einen Blick über die Status der verschiedenen Teilprojekte Bescheid.
Herausforderungen
Wie bei vielen Maßnahmen und Methoden liegt die Herausforderung bei der längerfristigen Umsetzung und Durchführung. Oft wird bei kleinen Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten oder Hindernissen vorschnell „das Handtuch geworfen“. Das muss nicht sein! Denn genau an diesem Punkt gilt es die Vorgehensweise zu beleuchten, eine Maßnahme zur Verbesserung zu definieren und diese mit allen Beteiligten abzusprechen sowie auch umzusetzen. Wenn es Regeln für die Vorgehensweise mit dem Kanban-Board gibt, macht es Sinn, diese ausgedruckt neben dem Kanban-Board anzubringen. Dies sorgt für Verbindlichkeit.
Was ist daran agil?
Vorläufer des Kanban-Boards existieren teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten. Der Hauptnutzen ist eine Visualisierung der Prozesse und Arbeitspakete oder Kundenaufträge.
Auch wenn das physische Kanban-Board diese Tage manchmal belächelt wird und als nicht mehr zeitgemäß gelten sollte, trifft es einen Kerngedanken des agilen Schaffens: Kommunikation und Austausch. Das Kanban-Board ist ein Katalysator für themenbezogenen und fachlichen Austausch.
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Die Arbeitswelt verändert sich fortlaufend und mit ihr auch die fachspezifischen Aufgabenstellungen, denen Sie sich Tag für Tag stellen. Hierbei wollen wir Sie mit unserem Fachmedien-Angebot auch zukünftig zielführend unterstützen und Ihnen Inhalte mit echtem Mehrwert liefern.
Im Rahmen von über 40 Workshops in verschiedenen Ferchau-Niederlassungen wurden mit der Design Thinking Methode neue Ideen gefunden und zu einem Konzept zusammengestellt. Gerade für die Mitarbeiter, die in den Bereichen Engineering, Konstruktion und Technik beschäftigt sind, war dies eine spannende Erfahrung. Denn im Rahmen des Design Thinking Ansatzes wird der Produktentwicklungsprozess bewusst abseits ausgetretener Pfade durchlaufen.
Einführung & Implementierung
Die Einführung in Design Thinking gestaltet sich in der Regel kurz und informativ. Denn dabei geht es um Erleben und Machen, ein weiterer wichtiger Aspekt aus dem agilen Mindset. In meiner Tätigkeit bei der Anleitung dieser Workshops gab es bislang noch nie Widerstände seitens der Beteiligten.
Im Design-Thinking-Ablauf stehen Kundenorientierung, Kreativität und das Testen im Mittelpunkt. Über die verschiedenen Schritte in einem Workshop gelangt man vom aktuellen Ausgangszustand zu einer Lösung, die man ganz praktisch testet.
Ergebnis & Nutzen
Ergebnisse der Workshops waren Konzepte für verschiedene Produkte oder Dienstleistungen. Innerhalb kürzester Zeit. Dies verdeutlicht die Effizienz, die durch diese Methode erzielt wird. Dies geschieht ohne Druck und Hast, denn diese sind oft die Feinde von Kreativität und Innovation.
Stand: 08.12.2025
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Für Unternehmen liegt der Nutzen klar auf der Hand: Zeitlich überschaubare Workshop-Sequenzen mit mehreren Gruppen und danach liegen verschiedene tragfähige Konzepte für neue Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse vor. Dabei wird aber nicht, wie in vielen Fällen aus dem Bereich der Technik, vom Vorgängerprodukt ausgegangen. Stattdessen bildet der vorliegende Bedarf des Kunden die Ausgangsbasis zur Entwicklung neuer Lösungen.
Herausforderungen
Zusammengefasst liegt die Herausforderung darin, den richtigen Rahmen für einen Workshop aufzuspannen:
Bereitschaft der Teilnehmer, sich auf eine kreative Methode einzulassen
Eine Kultur und Atmosphäre zu gestalten, in der sich Beteiligte trauen, ihren Gedanken und Ideen freien Lauf zu lassen
Was ist daran agil?
Wird eine Kultur und Atmosphäre gelebt und kultiviert, die dem agilen Mindset zugeschrieben werden kann, bietet sich Design Thinking wie selbstverständlich als Werkzeug an und dient als Grundlage für erfolgreiche Innovationen.