Additive Fertigung
99 Prozent vom Metallpulver wiederverwenden

Quelle: Ruwac 3 min Lesedauer

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Ruwac hat ein Verfahren für die Trocken-Vorabscheidung von Metallpulver beim Selektiven Laserschmelzen (SLM) entwickelt. Damit lässt sich das Pulver wiederverwenden und es wird auf das manuelle Entpulvern verzichtet.

Der Test bei Rapidobject beweist: Mit dem neuen Trocken-Vorabscheider R26 (rechts) lassen sich mehr als 99 Prozent des Metallpulvers wiederverwenden.(Bild:  Ruwac)
Der Test bei Rapidobject beweist: Mit dem neuen Trocken-Vorabscheider R26 (rechts) lassen sich mehr als 99 Prozent des Metallpulvers wiederverwenden.
(Bild: Ruwac)

Bislang wurde das überschüssige Metallpulver beim Selektiven Laserschmelzen (SLM) mit einem Nassabscheider aus der Baukammer abgesaugt und dort, weil es reaktiv ist, inertisiert. Dadurch können die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Pulvers so verändert werden, dass es auch nach einem Trocknungsvorgang nicht mehr als Ausgangsmaterial für die additive Fertigung geeignet ist. Das ist nicht im Sinne der Kreislaufwirtschaft und es verursacht hohe Zusatzkosten, weil das Pulver teuer ist und der Anteil des Restpulvers in der Baukammer je nach Bauteilgeometrie sehr hoch sein kann.
Das Ruwac-Kompetenzzentrum „Additive Fertigung“ hat nun einen Weg gefunden, das beim Metall-3D-Druck anfallende überschüssige Pulver wiederzuverwerten. Der neu entwickelte Trocken-Vorabscheider ist dem Nassabscheider vorgeschaltet und nutzt das Verfahren eines Hochgeschwindigkeits-Zyklons, in dem der Großteil des abgesaugten Pulvers abgeschieden wird.

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