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Vier neue Areas schlagen die Brücke zur klassischen Metallbearbeitung
Messen, wie die Metav leisten einen wichtigen Beitrag, optimale Bedingungen für Angebot und Nachfrage zu schaffen. „Messen sind aber vor allem das technologische Schaufenster der Produktion von morgen“, betont Schäfer. Das gilt insbesondere für den Bereich der additiven Fertigung. Die Technologie, gerne auch als 3D-Druck bezeichnet, wird als ein weiterer Baustein in der industriellen Wertschöpfungskette zunehmend wichtiger.
Deshalb hat die Metav Additive Manufacturing mit einer eigenen Area fest ins Messeangebot aufgenommen. Sie zeigt die gesamte Bandbreite generativer Verfahren, Materialien und Dienstleistungsangebote rund um den 3D-Druck. Ergänzt wird das Angebot durch den größten internationalen Fachkongress „Inside 3D Printing“. Im Rahmen des Kongresses wird der zweite Additive Manufacturing Award (IAMA) verliehen. Er zeichnet Innovatoren aus der Fachwelt der additiven Fertigung aus und ist mit 100 000 US-Dollar dotiert.
Die Quality Area zeigt das gesamte Spektrum der Mess- und Prüftechnik sowie der Auswertungssysteme. Kunden können sich umfassend informieren, welche messtechnische Lösung am besten zu ihren Produkten, ihren Maschinen und Prozessen passt. Im Rahmen des angeschlossenen Forums wird vertieft diskutiert, wie die industrielle Messtechnik effektiv in Produktionsprozesse eingebunden werden kann und sich auch auf die neuen Bedingungen der vernetzten Produktion anwenden lassen.
Die Moulding Area präsentiert unterdessen neue und erweiterte Lösungen, um komplexe Geometrien in Kunststoff, Metall oder Glas zu realisieren. Gezeigt werden Werkzeuge und Formen für die unterschiedlichen Produktionsverfahren sowie Konzepte für den Vorrichtungs- und Lehrenbau.
Medizintechnik ist bereits ein etabliertes Metav-Angebot. Namhafte Unternehmen präsentieren auf der Medical Area Lösungen für die Produktion in der Medizintechnik. Im angeschlossenen Forum werden u.a. Themen wie die Kombinationsbearbeitung Fräsen/Drehen, Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe, Fertigung individueller Implantate, CAD/CAM-Prozesse für Medizinprodukte oder die Herstellung chirurgischer Instrumente und Implantate im Zeitalter von Industrie 4.0 behandelt.
Konkrete Lösungen zu Industrie 4.0
Die Metav 2016 hat auch zum Thema Industrie 4.0 und ganzheitliche Produktionslösungen etwas zu bieten: Im „Themenpark Industrie 4.0“ präsentieren über 20 Firmen und Institutionen, darunter Maschinen- und Komponentenhersteller sowie Automatisierungs- und Softwareanbieter, ihre praxistauglichen Umsetzungspotenziale und zahlreiche Best-Practice-Beispiele. „Mit diesem zusätzlichen Messeangebot wollen wir für die Besucher einen Mehrwert schaffen, der insbesondere den Technologietransfer fördert und Kunden wie Anbieter gleichermaßen ein entscheidendes Stück auf ihrem Weg in die Zukunft der vernetzten Produktion weiter bringt“, erklärt Schäfer.
Ergänzend zum Ausstellungsprogramm der Firmen greift die Metav aktuelle Themen der Produktionstechnik in einem vielfältigen und attraktiven Begleitprogramm auf. Darunter fallen Themen wie Funktionale Arbeitssicherheit, Spanntechnik oder aber die aktuellsten Entwicklungen in der Schleiftechnik. (jup)
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