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„Unsere Mitarbeiter sind begeistert“
„Mit dem 3D-Druck können wir Visualisierungen am Computer mit realen Modellen sinnvoll begleiten“, ergänzt Jörg Dietrich von Hochtief. „Das echte Modell zum Anfassen macht das Bauwerk ,begreifbar’ und fördert das Verständnis“, so Dietrich. Hinzu kommt: Es lässt sich auf der Baustelle einfacher einsetzen als ein Modell im Computer. Durch den Druck in Vollfarbe konnten bei Hochtief zusätzlich Änderungen der Flächenneigung farblich markiert werden – das erleichtert die Orientierung. „Unsere Mitarbeiter sind begeistert“, bilanziert Dietrich.
Bei diesem Pulverdruckverfahren wird ein Gipspulver in ein 20 mal 30 Zentimeter großes „Gesenk“ befördert und dort mit einer Walze verteilt. Dann „druckt“ ein Tintenstrahler die Grundlinien des Körpers auf die dünne Pulverschicht. Die Trägerplatte senkt sich Stück für Stück, während die nächsten Schichten nach und nach aufgetragen werden. Dieser Prozess wiederholt sich, bis das geometrische Druckstück fertiggestellt ist. Auf Wunsch ist ein Druck auch in Vollfarbe möglich.
Genaue Prüfung der Druckdaten
Neben dem Pulverdruckverfahren bietet RT zwei unterschiedliche Kunststoffdruck-Technologien an: Beim „Fused Deposition Modeling“ (FDM) werden die Werkstücke schichtweise aus schmelzfähigem Kunststoff aufgebaut. Das Ergebnis ist besonders präzise und selbst große, eher flache Teile verziehen sich nicht. Das „Lasersintern“ hingegen, hier verschmilzt ein Laserstrahl die Konturen der Werkstücke, eignet sich für Drucke mit besonders kleinen Details oder drehbaren Gelenken.
Grundlage jedes 3D-Drucks ist stets ein digitaler 3D-Datensatz. Dieser muss zunächst auf seine Druckfähigkeit hin geprüft werden. Sollte die Datei nicht druckreif sein, kann der Kunde sie selbst überarbeiten oder die Experten bei RT mit der Anpassung des Datensatzes beauftragen. Auch Kunden, die keinen Zugang zu 3D-Software-Programmen haben, erhalten die Möglichkeit, den 3D-Druck zu nutzen. Wer lediglich eine Konstruktionszeichnung oder nur eine einfache Skizze zur Verfügung hat, der kann das Erstellen des Datensatzes gleich RT überlassen. Damit das Ergebnis am Ende den Ideen des Kunden gleichkommt, geschieht dies in enger Zusammenarbeit und Abstimmung. Erst wenn das „Modelling“ den Vorgaben genau entspricht, gehen die Daten in Druck.
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