Klebstoff 2K-Klebstoff für Metalle und Kunststoffe
Kager hat den 2-Komponenten-Klebstoff AJett 5300 in sein Produktportfolio aufgenommen.
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Das Zwei-Komponenten-System ist lösemittelfrei und lässt sich in den meisten Fällen ohne eine Vorbearbeitung direkt einsetzen. Es eignet sich für nahezu alle Werkstoffe, wurde aber speziell entwickelt für das Kleben von Metallen und Kunststoffen. Hier punktet es mit seiner hohen mechanischen Festigkeit, seiner Härte (Shore D 75) und seiner Zugfestigkeit von bis zu 26 N/mm2 (Stahl).
Komponenten mischen sich selbst
Die Komponenten des AJett 5300 (Harz und Aktivator) sind pastös und werden bei Raumtemperatur verarbeitet. Sie mischen sich selbsttätig während des Applizierens, wobei ihre gute Fließfähigkeit den Auftrag erheblich erleichtert. Die Verfestigung ist bereits nach etwa zwölf Minuten erreicht, die volle Aushärtung dann nach vier Stunden. Eine Temperierung oder UV-Bestrahlung ist nicht erforderlich. Eine mit dem AJett 5300 erstellte Klebenaht ist resistent gegen Treibstoffe, Chemikalien, Salzwasser, Hydrauliköle und Kühlflüssigkeiten. Sie ist zudem in einem Bereich von -55° C bis +120° C beständig und verträgt kurzzeitig auch 200° C.
Für aerodynamische Karosseriekomponenten
Typische Anwendungen für den AJett 5300 im Automobilbau sind die Montage von Armaturentafeln und aerodynamischen Karosseriekomponenten. Im Schiffbau kommt er für das Befestigen von Aussteifungselementen von Innenausbau-Teilen aus Kunststoff zum Einsatz, und auch die Hersteller von Heiz- und Belüftungssystemen nutzen diesen Klebstoff bereits. Dabei dient er vielfach als Substitution von mechanischen Verbindungen oder auch als Alternative zum Hartlöten und Schweißen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann er nicht nur für Metalle und Kunststoffe eingesetzt werden, sondern auch für Holz-Aluminium-Verbindungen, Glasfaser-Materialien sowie auch Keramiken und Steine.
Keine Vorarbeiten und Nachbearbeitungen nötig
Zu den weiteren Pluspunkten des AJett 5300 zählt, dass der Klebstoff mit den behandelten Oberflächen bzw. Materialien schonend umgeht. Da außerdem keine Vorarbeiten – wie etwa das Grundieren – nötig sind und auch keinerlei Nachbearbeitung (z.B. Schleifen) anfällt, ist seine Verarbeitung ein kurzer Prozess. (jup)
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