Bohren Zentrische Tiefloch-Bohrungen mit kleinsten Durchmessern

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit der Tiefloch-Bohrtechnik kann Wagner absolut zentrische und hochgenaue Kanäle von bis zu 500 Millimetern Länge bei zugleich winzigen Durchmessern in rotationssymmetrische Kunststoff-Formteile bringen.

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Stabförmige Kunststoffteile mit durchgehender Bohrung (Bild: Wagner)
Stabförmige Kunststoffteile mit durchgehender Bohrung (Bild: Wagner)

Dank der Weiterentwicklung eines außergewöhnlichen Tiefloch-Bohrverfahrens aus dem Musikinstrumentenbau ist das mittelständische Unternehmen seit einigen Wochen in der Lage, in Kunststoffteilen aufs Hundertstel genaue Bohrungen bis zu einem Verhältnis von 80xD zu realisieren. Vor allem für die Herstellung fluid-, medizin- und messtechnischer sowie auch elektronischer Funktions-Bauteile mit integrierten Kanal-, Leitungs- und Rohrsystemen ist das Tiefloch-Bohrverfahren von Wagner eine hochinteressante Lösung. Das Besondere an dieser innovativen Bohrtechnik ist, dass sich damit absolut zentrische Tieflöcher mit sehr hoher Genauigkeit fertigen lassen. Das Verfahren lässt sich für alle technischen Kunststoffe nutzen. Auch für solche wie POM-H oder PTFE, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Temperaturfestigkeit vielfach in Medizin- und Messtechnik zum Einsatz kommen. Ein wichtiges Detail für fluidtechnische Anwendungen ist neben der hohen Genauigkeit der Bohrungen noch ihre geringe Oberflächenrauheit von weniger als 0,8 mµ. (qui)

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