Geschäftszahlen Würth vermeldet Rekord bei Umsatz und Ergebnis

Quelle: Pressemitteilung

Die Würth-Gruppe vermeldet für das Geschäftsjahr 2021 Rekordmarken: Der Konzern steigerte seinen Umsatz auf 17,1 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis wuchs auf 1,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 18,5 Prozent bzw. 54 Prozent gegenüber dem Jahr 2020.

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Mit dem Vertrieb und der Herstellung von Montage- und Befestigungsmaterial steigerte die Würth-Group 2021 seinen Umsatz und das Betriebsergebnis gegenüber 2020 deutlich.
Mit dem Vertrieb und der Herstellung von Montage- und Befestigungsmaterial steigerte die Würth-Group 2021 seinen Umsatz und das Betriebsergebnis gegenüber 2020 deutlich.
(Bild: Würth)

Gemäß vorläufigem Konzernabschluss steigerte die Würth-Gruppe in Deutschland ihren Umsatz um 14,1 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro (2020: 6,1 Milliarden Euro). Die Würth-Gesellschaften im Ausland schnitten mit 10,2 Milliarden Euro (2020: 8,3 Milliarden Euro) noch erfolgreicher ab. Das entspricht einer Steigerung von 22,8 Prozent.

Wie der Konzern mitteilt, sind die überdurchschnittlichen Wachstumsraten in Süd- und Westeuropa unter anderem auf die coronabedingt sehr hohen Umsatzeinbrüche 2020 in Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich zurückzuführen. Besonders erfolgreich waren die Würth Elektronik eiSos Gruppe (+ 36,8 Prozent) und die Geschäftseinheit Elektrogroßhandel (+ 28,8 Prozent). Die Adolf Würth GmbH & Co. KG (AW KG), Keimzelle und größte Einzelgesellschaft im Konzern, erwirtschaftete einen Außenumsatz von 2,1 Milliarden Euro (+ 11,3 Prozent).

Das Betriebsergebnis liegt gemäß vorläufigem Konzernabschluss mit 1,2 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2020: 775 Millionen Euro). Das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent. Laut Würth trugen das starke Umsatzwachstum und die Steigerung der Produktivität maßgeblich zum positiven Ergebnis bei. Auch coronabedingt nicht angefallene Kosten für Reisen, Messen und Konferenzen beeinflussten das Ergebnis positiv.

Eigene Produktionsbetriebe bieten Unabhängigkeit

Würth betont, dass die konzerneigenen Produktionsbetriebe in Deutschland und Europa eine gewisse Unabhängigkeit von globalen Lieferketten gewährleistet haben. Die Anzahl der Niederlassungen weltweit hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf 2.497 mehr als verdoppelt. Die Materialbeschaffung über diese Niederlassungen sei ein wichtiger Baustein der Multi-Kanal-Strategie, heißt es. Ergänzend bieten die digitalen Möglichkeiten mit Onlineshop, E-Procurement und Würth App Lösungen für kontaktloses Einkaufen. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der E-Business-Bereich einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro, was mit einem Anteil von 19,9 Prozent am Konzernumsatz einem neuen Höchstwert entspricht.

Innovationszentrum für 2022 geplant

2022 will Würth in ein Innovationszentrum investieren. Im dritten Quartal 2022 soll es in Künzelsau-Gaisbach eröffnet werden. Laut Würth verfolgt der Konzern das Ziel, in dieser neu geschaffenen Umgebung Innovationszyklen zu verkürzen, Neu- und Weiterentwicklungen schneller auf den Markt zu bringen und den Kunden noch mehr Lösungen mit Mehrwert zu bieten.

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