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Retrofit Wirtschaftlichkeit von Retrofit-Lösungen ermitteln

| Redakteur: Lilli Bähr

Je häufiger ein Format gewechselt wird, umso schneller amortisiert sich das Automatisieren von Zustellachsen mit Stellantrieben. Wann sich das Modernisieren einer Anlage rechnet, lässt sich mit dem Return-on-Investment-Kalkulator von Lenord + Bauer ermitteln.

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Der RoI-Kalkulator zeigt die Rüstkosten mit und ohne SeGMo-System.
Der RoI-Kalkulator zeigt die Rüstkosten mit und ohne SeGMo-System.
(Bild: Lenord + Bauer)

Der Austausch veralteter Komponenten, das Ergänzen mit moderner Technologie sowie das Ersetzen manueller Einheiten führen zu einem höheren Automatisierungsgrad in Maschinen und Anlagen. Nach welcher Zeitspanne sich der Aufwand bezahlt macht, soll sich mit dem Return-on-Investment-Kalkulator (ROI-Kalkulator) von Lenord + Bauer ermitteln lassen.

Erstausrüster haben dabei eine andere Sicht auf die Kosten, als Betreiber der Maschinen und Anlagen. Maschinenhersteller bieten bei der Projektierung von Neuanlagen in der Regel die Automatisierung der Sekundärachsen als Option an. Betreiber dagegen möchten vor einer Investition in eine laufende Produktionslinie wissen, wieviel Zeit und Geld sie durch Stellantriebe sparen können.

Mehr Transparenz schaffen

Um mehr Transparenz für beide Gruppen zu schaffen, hat das Unternehmen einen ROI-Kalkulator entwickelt. Nach Eingabe weniger Daten macht er die täglichen Rüstkosten deutlich. Der Anwender trägt in den Kalkulator die Anzahl der Formatwechsel und der zu verstellenden Achsen, die erforderlichen Rüstzeiten, Stillstands- sowie Bedienkosten ein und erfährt, wie wirtschaftlich eine Retrofit-Lösung für ihn ist.

Systemeffizienz beim Formatwechsel steigern

Wenn häufige Formatwechsel vorgenommen werden, soll sich beispielsweise der Einsatz des Positioniersystems SeGMo von Lenord + Bauer oft bereits nach wenigen Produktionstagen rechnen. Zusätzliche Effekte wie eine laufende Qualitätsverbesserung durch die präzise Positionierung der Achsen und verminderte Einstellfehler sind dabei laut Unternehmen noch nicht eingerechnet.

Je nach technischen Gegebenheiten kann das System entweder in die bestehende Steuerungsarchitektur integriert oder als Parallelsystem aufgebaut werden.

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