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Windkraftanlagen aus Holz

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Intelligente Konstruktion

Durch das CleanTech Programm greift TimberTower für die Konstruktion unter anderem auf Autodesk Inventor zurück. Inventor erfüllte alle Anforderungen, die das Unternehmen an die CAD-Lösung hatte und bewies sich auch in der Praxis als äußerst hilfreich.

„Wir haben in Inventor die komplette Konstruktion neu als 3D-Volumenmodell aufgebaut und hier und da effektive Optimierungen vornehmen können, die uns durch verschiedene Funktionen des Programms erst aufgezeigt wurden“, sagt Schröder.

Gefertigt wird der TimberTower als Verbundsystem aus Brettsperrholzplatten und Oberflächenkomponenten, die am Anlagenstandort zu einem geschlossen Hohlkörper mit sechs-, acht- oder zwölfeckigem Querschnitt verbaut werden. Das verwendete Brettsperrholz wird dabei aus kreuzweise übereinander gestapelten und miteinander verleimten Fichtenbrettern hergestellt, wodurch die statische Belastbarkeit und Formstabilität beträchtlich erhöht werden.

Bei der Auswahl der Holzlieferanten achtet das Unternehmen darauf, dass diese PEFC zertifiziert sind. Dadurch wird garantiert, dass der verwendete Rohstoff aus einer ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortlichen Waldwirtschaft stammt. Transportiert werden die verschiedenen Konstruktionselemente mit herkömmlichen LKW. Für einen 100 Meter Turm werden dabei etwa zehn LKW benötigt.

Die Montage des TimberTower erfolgt dann innerhalb von zwei Tagen. Hierfür wird zunächst ein Gerüst, das alle Komponenten wie Licht, Leitersystem, Stromanschlüsse und die Arbeitsbühnen enthält, auf dem Fundament errichtet. Um das Gerüst herum werden dann die Platten aufgestellt, die das gesamte Gewicht der Windkraftanlage tragen. Nachdem der Turm komplett errichtet wurde, erfolgt die abschließende Verklebung der Horizontal- und Vertikalstöße der Platten im Inneren des Turms. In der Praxis erfüllt der TimberTower alle gesetzlichen Anforderungen und ist DIN geprüft, so dass er einen vollwertigen Ersatz für einen Stahlturm darstellt.

„Unser Holzturm hat zudem geringere Wartungskosten, da durch das Verkleben keine Schraubverbindungen nachgezogen oder erneuert werden müssen. Zudem ist er ungefähr bis zu 20 Prozent leichter und kostengünstiger als vergleichbare Anlagen“, erklärt Holger Giebel. (Lesen Sie mehr zum Thema nach dem Seitenwechsel)

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