Produktentwicklung Windchill als globale Engineering-Plattform für Schaeffler

Redakteur: Stefanie Michel

Die Schaeffler Gruppe optimiert die Zusammenarbeit seiner global verteilten Entwicklungsstandorte mit der Daten- und Prozessmanagementlösung Windchill von PTC, um seine Produktentwicklung effizienter zu gestalten.

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Die Schaeffler Gruppe wählte PTC zum strategischen Partner für den Aufbau einer globalen PLM-Entwicklungsumgebung aus. Bereits im vergangenen Sommer hat der Automobil-Zulieferer die Grundsatzentscheidung gefällt, Windchill, die Daten- und Prozessmanagementlösung von PTC, als globale Entwicklungsplattform einzuführen. Das Unternehmen will die Effizienz seiner Produktentwicklung verbessern, da damit eine zentrale Plattform für die globale Zusammenarbeit, für die Verwaltung von Produkt- und Projektdaten sowie das Management des Produktentwicklungsprozesses geschaffen wird.

Windchill als unternehmensweiter Standard

Mit der Entscheidung zu Gunsten von Windchill erweitert Schaeffler seine Nutzung des PTC-Produktentwicklungssystems um eine weitere zentrale Komponente. Pro/ENGINEER und die dazugehörige Datenverwaltung Pro/INTRALINK sind bereits seit Ende der 90er Jahre im Einsatz.

Im Rahmen dieser Entwicklungspartnerschaft plant Schaeffler einen Umstieg von Pro/INTRALINK auf Windchill PDMLink. „Als wir uns bei Schaeffler 1999 für die Einführung von Pro/ENGINEER entschieden, verfolgten wir eine erklärte ‚Ein-Lieferanten-Strategie‘ für die Konstruktionsabteilung“, erklärt Markus Rahm, Manager IT-Anwendungsentwicklung PLM/CAD. „Da sich diese Strategie als ausgesprochen erfolgreich erwiesen hat, wollen wir diesen Erfolg jetzt wiederholen, indem wir Windchill zum unternehmensweiten Standard für unsere Entwicklungsplattform machen.“

Globale Zusammenarbeit durch Standardisierung optimieren

Wie viele große, internationale Unternehmen stand Schaeffler vor der Herausforderung, eine immer höhere Produktkomplexität bewältigen und gleichzeitig die Gesamteffizienz der Produktentwicklung steigern zu müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Produktentwicklung bei Schaeffler mit 66 000 Mitarbeitern an 180 Standorten in 50 Ländern sehr dezentral organisiert ist. Durch die Standardisierung und Konsolidierung auf eine einzige Entwicklungsplattform für alle drei Geschäftsbereiche will das Unternehmen die globale Zusammenarbeit, die Verwaltung von Produkt- und Projektdaten sowie das Management des Produktentwicklungsprozesses optimieren.

Erster Schritt: Konsolidierung der Engineering-Daten

Schaeffler verspricht sich von der Implementierung von Windchill, dass das Unternehmen Kundenanforderungen genauer erfüllen und die Qualität der Produktentwicklung verbessern kann. Zugleich sollen die Markteinführungszeiten verkürzt werden. Das Unternehmen will sich mit einem verschlankten Produktentwicklungsprozesses und einem Standard für die globale Zusammenarbeit auf den weiteren Ausbau seiner Geschäftsaktivitäten gut vorbereiten.

Windchill soll im ersten Schritt zur Konsolidierung der Engineering-Daten, die an den weltweit über 60 Entwicklungsstandorten entwickelt und verwendet werden, eingesetzt werden. Darüber hinaus plant Schaeffler, die globale Zusammenarbeit, das Änderungs- und Kontrollmanagement sowie die Variantenkonstruktion und die Entwicklung von mechatronischen Systemen zu verbessern.

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Nach der Implementierung kann jedes Mitglied der weltweit verstreuten Entwicklungsteams die vorhandenen Master-Produktdaten an jedem beliebigen Entwicklungsstandort bearbeiten. Durch den Einsatz eines zentralen, integralen Systems für die Produktentwicklung will Schaeffler seine Initiativen zur Datenqualität nachhaltig vorantreiben. In der Startphase soll Windchill für mehrere Tausend Nutzer in den weltweit verteilten Entwicklungsstandorten implementiert werden.

Effizienz rund um die Produktentwicklung verbessern

„Wir gehen davon aus, dass Windchill unsere Entwicklungseffizienz sowohl in Bezug auf parallel ablaufende Konstruktionsarbeiten als auch auf die weltweite Zusammenarbeit signifikant verbessern wird. Wir freuen uns, die bestehende Partnerschaft mit PTC in Richtung einer langfristigen Strategie für eine PLM-Entwicklungsumgebung ausbauen zu können”, erklärt Christian Kipf, Manager CAD Methods and Support.

„Um in Märkten mit zunehmendem Wettbewerbsdruck erfolgreich zu bestehen und eine wirkungsvolle Produktdifferenzierung zu erreichen, müssen Unternehmen heute ihre Effizienz rund um die Produktentwicklung verbessern”, erklärt Michael Sauter, Country Manager Zentraleuropa bei PTC. „Durch die Standardisierung auf Windchill als globale Entwicklungsplattform kann Schaeffler zahlreichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Datenqualität, globalen Zusammenarbeit sowie dem Daten- und Prozessmanagement besser begegnen. Unternehmen, die über eine weniger gut integrierte Produktentwicklungsumgebung verfügen, haben mit diesen Herausforderungen länger zu kämpfen.“

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