USV-Systeme

Wie USV-Systeme als Frequenzumwandler für eine universelle Eingangsfrequenz sorgen

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Die Systeme können n+1 redundant ausgeführt werden, der Verlust eines Moduls hat keine Auswirkung auf den Betrieb der Anlage und eine Reparatur ist durch das Einschieben des neuen Moduls – eine Sache von zehn Minuten – für den Kunden abgeschlossen. So erübrigt sich ein eigenes, kostspieliges Servicenetz mit Technikern. Eine Störung lässt sich durch den Modultausch in wenigen Minuten beheben, auch durch ungeschultes Personal.

Flexibles Gehäusekonzept für die USV

Neben den elektrischen Eigenschaften spielt beim Einsatz einer USV auch die Mechanik eine Rolle. Umso mehr, wenn der Einsatzort raue Umgebungsbedingungen mit sich bringt. Der Hersteller sollte dann in der Lage sein, auch besonders geschützte USV-Systeme anzubieten, die über das übliche Maß hinaus mit Störeinflüssen wie Temperaturen, Vibrationen oder Feuchtigkeit umgehen können.

Ideal ist es, wenn sich die Standardsysteme bei Bedarf über ein flexibel wählbares Gehäusekonzept „härten“ lassen. So können die Entwickler mit den bekannten Anlagen planen und je nach Anforderungen Anpassungen vornehmen lassen. Durch die weitgehende Standardisierung hält sich der Kostenaufwand für die Umrüstung in Grenzen.

Die USV auch als Frequenzwandler für den Prüfbetrieb

Neben dem Exporteinsatz empfiehlt Riedel Trafobau die USV als Frequenzwandler auch für den Prüfbetrieb. So können Kunden, die Produkte im Bahnbereich anbieten ihre Testzyklen erheblich vereinfachen. Eine Eingangsspannung mit 16,7 Hertz und ausreichend Leistung lässt sich nur unter großen Mühen bereitstellen.

Der übliche Weg wäre, einen Termin in einem der Testzentren der Bahn zu vereinbaren, den Prototyp dorthin zu schaffen und unter Zeitdruck das Prüfprogramm durchzuführen. Durch den Einsatz der USV als Frequenzwandler wird dieser Aufwand deutlich reduziert, bis auf die Endabnahme lassen sich alle Tests intern durchführen. Auch bei Riedel Trafobau nutzt man eine USV von Newave mittlerweile im eigenen Testlabor als Grundausstattung.

Ein hoher Wirkungsgrad der USV senkt die Energiekosten

Wer sich für eine USV als Frequenzwandler interessiert, sollte aber den Faktor Energieeffizienz nicht vernachlässigen. Bei den mittlerweile drastisch steigenden Energiekosten spielt der Wirkungsgrad auch im Anlagenbau eine große Rolle. Die USV kann als Dauerläufer für einen nicht unerheblichen Anteil am Stromverbrauch verantwortlich sein.

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