Produktentwicklung Wie mit aktueller Software sichere und nachhaltige Fahrradhelme entstehen

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Fahrradhelme sollen den Fahrer schützen, dabei angenehm zu tragen sein und im Idealfall auch Ressourcen schonen. Damit das gelingt, setzt der belgische Experte Lazer Sport jetzt auf das Xcelerator-Portfolio von Siemens.

Die Helme mit Kineticore-Technologie von Lazer Sport sollen Komfort und Sicherheit des Fahrers und erhöhen und dank weniger Kunststoff die Umweltbelastung reduzieren.(Bild:  Lazer Sport NV)
Die Helme mit Kineticore-Technologie von Lazer Sport sollen Komfort und Sicherheit des Fahrers und erhöhen und dank weniger Kunststoff die Umweltbelastung reduzieren.
(Bild: Lazer Sport NV)

Das belgische Unternehmen Lazer Sport NV ist einer der führenden europäischen Hersteller von Fahrradhelmen setzt auf das Xcelerator-Portfolio von Siemens Digital Industries Software, um seine neu entwickelte Technologie zum Schutz vor Rotationsstößen names Kineticore auf den Markt zu bringen. Lazer Sport hat Kineticore entwickelt, um Radfahrern auf der Straße und im Gelände Schutz vor Stößen zu bieten, heißt es. Die EPS-Schaumstoffblöcke, die so genannten kontrollierten Knautschzonen, verformen sich beim Aufprall und absorbieren die Energie, die sonst das Gehirn des Radfahrers erreichen würde.

Bis zu 23 Prozent leichtere Helme

Die Kineticore-Technologie ermöglicht bis zu 23 Prozent leichtere Helme sowie eine um 12 Prozent bessere Kühlleistung. Belüftungsöffnungen leiten kühle Luft in den hinteren Teil des Helms und leiten warme Luft heraus, was den Komfort verbessert. Kineticore wird mit weniger Kunststoff hergestellt als vorherige vergleichbare Modelle und unterstützt das Ziel von Lazer Sport, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.

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Lazer Sport verwendet die Siemens-NX-Software für die Produktentwicklung und -fertigung sowie Simcenter 3D für die digitale Simulation und Überprüfung. "Die Entwicklung von Kineticore erforderte eine große Anzahl von Designänderungen und Simulationen. Wir haben uns für das Siemens-Xcelerator-Portfolio entschieden, weil es ein breites Anwendungsspektrum bietet und die 3D-Konstruktion nahtlos mit dem 3D-Druck für Prototypen sowie der digitalen Simulation verbinden kann. Mit Siemens NX waren wir in der Lage, komplexere Designs für unsere Helme und Formen zu erstellen und diese zu simulieren. Dies ermöglichte eine höhere Designkomplexität, mehr Freiheit und eine schnellere Markteinführung", so Emiel Spreeuwers, Produktdesigner bei Lazer Sport.

Die in NX erstellten 3D-CAD-Dateien können ohne Kompatibilitätsprobleme in Simcenter geöffnet werden, um weitere Modifikationen und Optimierungen vorzunehmen. Dieser rationelle Ansatz hilft uns, die Leistung von Kineticore zu überprüfen und verhindert kostspielige Änderungen an der Form nach der Produktion.

Hadi Ghiaballoo, Produktingenieur bei Lazer Sport

Lazer Sport nutzt darüber hinaus die Teamcenter-Share-App, die als Teil des Xcelerator-as-a-Service-Portfolios geliefert wird, um die Zusammenarbeit sowohl intern als auch mit Zulieferern zu optimieren. Teamcenter Share wird als Cloud-Service bereitgestellt und ist eine kontrollierte, sichere und leicht zugängliche Umgebung, die Lazer Sport den einfachen Austausch von Konstruktions- und Engineering-Daten ermöglicht.

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