Produktentwicklung Mit schwimmenden Barrieren gegen Ozeanplastik

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Das gemeinnützige Unternehmen Plastic Fischer hält Plastikmüll in Flüssen mit schwimmenden Barrieren auf, bevor es in die Ozeane gelangen kann. Für die Entwicklung seiner Lösung setzt es auf das Xcelerator-Portfolio von Siemens.

Plastic Fischer arbeitet daran, den Plastikmüll in den Flüssen zu reduzieren, um die Verschmutzung der Meere zu vermeiden. Das Unternehmen hat sich für das Siemens-Xcelerator-Portfolio entschieden, um die Vorteile der digitalen Transformation auf seine Produktentwicklung zu übertragen.(Bild:  Plastic Fischer GmbH)
Plastic Fischer arbeitet daran, den Plastikmüll in den Flüssen zu reduzieren, um die Verschmutzung der Meere zu vermeiden. Das Unternehmen hat sich für das Siemens-Xcelerator-Portfolio entschieden, um die Vorteile der digitalen Transformation auf seine Produktentwicklung zu übertragen.
(Bild: Plastic Fischer GmbH)

Das gemeinnützige Unternehmen Plastic Fischer wurde 2019 von drei Freunden gegründet, nachdem sie die Plastikverschmutzung im vietnamesischen Mekong-Fluss beobachtet hatten. Das Unternehmen ist inzwischen international bekannt und expandiert nach Indien und Indonesien. Ihre Technologie, der Trash-Boom, ist eine vor Ort gebaute, technisch einfache und kostengünstige, modulare, schwimmende Barriere, die Plastik auf seinem Weg zum Meer bereits in Flüssen aufhält.

Das gesammelte Flussplastik wird zu den Materialrückgewinnungsanlagen von Plastic Fischer gebracht. Dort wird es von Vollzeitmitarbeitern des Unternehmens in wiederverwertbare und nicht wiederverwertbare Bestandteile getrennt.

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  • Recycelbare Materialien wie Glas, Aluminium, PET und HDPE werden verkauft und in die Lieferkette zurückgeführt.
  • Nicht recycelbare Materialien werden dagegen zu zertifizierten Partnerunternehmen gebracht, wo der Kunststoff verbrannt wird und den Einsatz von Kohle ergänzt.
Bis heute hat Plastic Fischer mehr als 800 Tonnen Plastik in Flüssen gesammelt.

Gleichzeitig von überall aus an Konstruktionsprojekten arbeiten

Um das wachsende Team zu unterstützen, hat Plastic Fischer die Software Solid Edge von Siemens eingeführt. Zudem nutzt das Unternehmen die Teamcenter-Share-App für die verteilte Datenfreigabe und zur Förderung einer effizienteren Zusammenarbeit. Die bisherigen CAD-Tools hatten nur begrenzte Baugruppen- und Zeichnungsfunktionen. Mit Solid Edge kann das Team nun sowohl bestehende Konstruktionen anpassen als auch neue Lösungen entwickeln – und das gleichzeitig von der ganzen Welt aus. Und bei Konstruktionsänderungen, die zur Anpassung an lokale Möglichkeiten und Kapazitäten erforderlich sind, ist die Abstimmung leichter.

Arbeitsplätze vor Ort schaffen

Plastic Fischer entwickelt nicht nur die Technologie und setzt sie ein, sondern schafft auch Arbeitsplätze vor Ort, um den gesamten Betrieb durchzuführen. Bis heute hat das Unternehmen durch seine Tätigkeit mehr als 800 Tonnen Plastik in Flüssen gesammelt und verhindert, dass es sich in Mikroplastik auflöst, das sonst in unseren Ozeanen landen würde. Zudem sind in Indien und Indonesien mehr als 85 Vollzeitarbeitsplätze für unterversorgte Gemeinden entstanden.

„Unsere Aufgabe ist es, einfache Technologien zu entwickeln, um Plastik wirksam und effizient zu stoppen, solange es sich noch nicht im Meer sondern in Flüssen befindet. Unsere Trash-Boom-Systeme können am Ort des geplanten Einsatzes von Einheimischen gebaut werden. Die Vermeidung von Importen ermöglicht uns eine schnelle Umsetzung und spart Zeit, Geld und Kohlenstoff“, so Aviel Itzhak, Chief Technology Officer von Plastic Fischer. „Die Kombination aus Solid Edge und der Cloud-basierten Zusammenarbeit mit Teamcenter Share bietet uns die Konstruktionsfähigkeiten, die Skalierbarkeit und die kollaborative Umgebung, die wir benötigen, um unseren Betrieb in die nächste Entwicklungsphase zu bringen. Zudem können wir unsere Expansion vorantreiben, um erschwingliche, nachhaltige Technologien zur Entfernung von Plastik aus den Flüssen unseres Planeten zu entwickeln.“

Der nächste Schritt ist die Implementierung der entwickelten Technologie in verschmutzten Gewässern auf der ganzen Welt. Aktuell sind wir auf der Suche nach Sponsoren, die uns dies ermöglichen.

Karsten Hirsch

„Wir sind stolz darauf, einen starken, strategischen Partner wie Siemens an unserer Seite zu haben, der uns hoffentlich helfen wird, unsere Wirkung zu vergrößern. Die professionellen Werkzeuge in der Hand zu haben, um unsere Technologien zu entwickeln, ist eine wichtige Grundlage für unsere Arbeit“, sagte Karsten Hirsch, CEO und Mitbegründer von Plastic Fischer.

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