Produktentwicklung Was macht den Ingenieur der Zukunft aus?
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Wird künstliche Intelligenz den Ingenieur ersetzen? Nein, natürlich nicht. Doch seine Aufgaben werden sich verändern: KI schlägt ihm Lösungen vor, er findet den sinnvollen Einsatz dafür.
KI hier und KI da, es ist die Rede von Copiloten und Agenten: Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Studie, ein neues Produkt oder ein neues Forschungsvorhaben kommuniziert wird. Der künstlichen Intelligenz (KI) und im Speziellen der generativen KI wird großes Potenzial nachgesagt, besonders im Bereich der Wissensarbeiter. Denn eine große Stärke der Large Language Models ist die Verarbeitung vorhandener Texte verschiedenster Formen. Im Engineering etwa kann KI vom Anforderungsmanagement über die Konstruktion bis zur Validierung den Nutzer bereits heute unterstützen und ihm repetetive und lästige Aufgaben abnehmen. Natürlich stellt sich also die Frage, was wird aus dem klassischen Ingenieur und wohin werden sich seine Aufgaben entwickeln?
Was Ingenieurwesen und Kunst verbindet
Mit dieser Fragestellung befasst sich auch Claudia Becker, Geschäftsführerin von Edgize. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Zukunft des Ingenieurwesens durch kreative Problemlösungen, Digitalisierung und die Entwicklung neuer Technologien zu formen. Sie konzentriert sich auf neue Forschungs- und Entwicklungsprozesse durch generative KI und analysiert, was dies für die Technik und Ingenieure bedeutet. Ursprünglich kommt Becker aus dem Bereich der digitalen Künste – womit sich auch eine ihrer zentralen Sichtweisen begründet: „Die Ingenieurskunst – mit der Betonung auf Kunst – ist ein wichtiges Asset für Deutschland, sie ist fast ein deutsches Kulturgut, für das wir ja auch weltweit bekannt sind. Kunst und Technologie waren schon immer verbunden, man denke an Leonardo da Vinci zum Beispiel. Dieses holistische Weltverständnis ist aber mit der Industrialisierung verloren gegangen.“
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