Umfrage Was bringt die Zukunft für die Produktentwicklung?

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Produktentwicklung befindet sich an einem potenziellen Wendepunkt – so lautet das Umfrageergebnis einer Studie, die Protolabs durchgeführt hat. Demnach müssen sich Ingenieure und Entwickler neuen Herausforderungen stellen.

An erster Stelle gaben die Befragten an, dass die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Produkten der Faktor Zeit ist. (Bild:  Shutterstock)
An erster Stelle gaben die Befragten an, dass die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Produkten der Faktor Zeit ist.
(Bild: Shutterstock)

Insbesondere die letzten Jahre, waren von unterschiedlichen Herausforderungen – darunter vor allem Lieferkettenschwierigkeiten und -engpässe sowie ein vorherrschender Fachkräftemangel – geprägt. Infolgedessen begegnen Unternehmen im Bereich der Fertigung und Konstruktion zunehmend neuen Hürden, die es – vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Konkurrenzdrucks – zu bewältigen gilt.

Um die Probleme und Herausforderungen besser zu verstehen hat Protolabs mehr als 700 Ingenieure, Designer und Produktentwickler in allen Phasen der Produktentwicklung – vom frühen Prototyping bis zur laufenden Produktion zu den Herausforderungen, die Hersteller gegenwärtig im Kontext der Produktion begegnen, befragt. Im Fokus der Befragung standen Branchen, wie beispielsweise die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik, Unterhaltungselektronik und viele mehr.

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Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Produktentwicklung an einem potenziellen Wendepunkt befindet, da sich Ingenieure und Entwickler neuen Herausforderungen stellen müssen. An erster Stelle gaben die Befragten an, dass die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Produkten der Faktor Zeit ist. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) gab an, dass Produkte zwar schneller als je zuvor entwickelt werden würden, aber mehr als 80 Prozent nach weiteren Möglichkeiten suchen, Produktionsprozesse zusätzlich zu beschleunigen. Zwei Drittel der Befragten sehen den zunehmenden Konkurrenzdruck hierbei als Hauptmotivator an. Mit Blick auf die Herausforderungen, wurde Zeitdruck als Faktor genannt, der die Produktentwicklung während der Prototyping-Phase am stärksten beeinflusst.

Unmögliches möglich machen

„Als Hersteller, der Kunden vom Prototyping bis zur Produktion unterstützt und bei den vielseitigen Herausforderungen der heutigen Unternehmenslandschaft begleitet, haben wir es uns zum Ziel gemacht, es Unternehmen nicht nur zu ermöglichen Produkte schneller als je zuvor auf den Markt bringen, sondern stellen ihnen unsere Fähigkeiten zur Verfügung, um jede Idee zur Realität werden zu lassen“, betont Luca Mazzei, Strategic Growth Officer bei Protolabs. „Während stetig neue Herausforderungen entstehen, freuen wir uns darauf, effektive Strategien zu entwickeln, um die Produktentwickler auch künftig dabei unterstützen zu können sowie das Innovationstempo kontinuierlich zu steigern und somit Unmögliches möglich zu machen“, fügt Mazzei hinzu.

Gegen Materialknappheit und Lieferkettenstörungen gewappnet

Die jüngsten Erkenntnisse aus der Umfrage zur Produktentwicklung zeichnen ein optimistisches Bild für die Zukunft, da Unternehmen zunehmend in der Lage zu sein scheinen, mit den Herausforderungen von Materialknappheit und Lieferkettenstörungen umzugehen. Laut der Befragung glauben nur noch 33 Prozent der Befragten, dass Materialengpässe in den nächsten fünf Jahren die Entwicklung von Prototypen beeinträchtigen werden. Im vorherigen Jahr waren noch 70 Prozent der Befragten dieser Ansicht. Ähnlich ist auch die Anzahl derer, die zukünftige Störungen in der Lieferkette als Problem sehen, von 74 Prozent auf 44 Prozent gesunken. Diese positiven Trends sind branchenübergreifend zu beobachten und deuten darauf hin, dass Unternehmen erfolgreiche Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen entwickeln.

Trotz dieser Fortschritte bleiben jedoch einige Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftslage und anderer Einflussfaktoren auf die Produktentwicklung bestehen. Insbesondere wird erwartet, dass steigende Kundenanforderungen und Herausforderungen im Bereich der Arbeitskräfte auch in den kommenden Jahren die Entwicklungszeiten beeinflussen werden. Während künstliche Intelligenz und Umweltziele für einige Befragte weniger bedeutsam erscheinen, zeigt die Umfrage, dass die Branche insgesamt weiterhin daran arbeitet, sich den zukünftigen Anforderungen anzupassen und Innovationen voranzutreiben. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke für Unternehmen, um ihre Strategien zur Produktentwicklung in einer sich ständig verändernden Geschäftsumgebung zu gestalten.

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